HTC: Abwärtstrend setzt sich auch Anfang 2016 fort

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Der Nachfolger des Spitzenmodells HTC One M9 könnte vielleicht für einen Aufschwung sorgen
Der Nachfolger des Spitzenmodells HTC One M9 könnte vielleicht für einen Aufschwung sorgen(© 2015 CURVED)

HTC kann seine Bilanz nicht verbessern: Auch die gerade veröffentlichten Absatzzahlen für den Februar 2016 sehen für den Smartphone-Hersteller düster aus. Geräte wie das HTC One A9 oder das HTC One M9 verkaufen sich offenbar nicht so gut, als dass sich dies positiv auf die Monats-Statistik auswirken könnte.

HTC muss im Februar im Vergleich zum Vormonat Januar Umsatzeinbußen von 35,16 Prozent hinnehmen, wie das Unternehmen selbst in seiner aktuellen Statistik berichtet. Laut der Aufstellung konnte HTC im zweiten Monat dieses Jahres insgesamt gerade noch 128 Millionen Dollar einnehmen. Dies ist mit einem Minus von 54,48 Prozent aber weniger als die Hälfte dessen, was der Smartphone-Hersteller noch im gleichen Monat des Vorjahres einnahm – und das schlechteste Ergebnis seit 11 Jahren.

HTC schreibt rote Zahlen

Auch wenn für gewöhnlich die ersten Monate nach dem Weihnachtsfest bei Unternehmen schwächer ausfallen, ist dies kein Grund zur Entwarnung. Denn selbst im vierten Quartal 2015 konnte HTC schon kaum besseren Zahlen präsentieren und musste einen Verlust von 101 Millionen Dollar hinnehmen. Im Quartal davor war es sogar ein Minus von 136 Millionen Dollar.

Auch wenn HTC mit dem One A9 ein schickes Mittelklasse-Gerät präsentiert hat, so fehlt doch aktuell ein Modell, dass mit Spitzen-Smartphones wie dem Galaxy S7 oder dem iPhone 6s konkurrieren kann. Das HTC One M9 wirkt mit seiner Technik veraltet und vom HTC One M10 – das vielleicht auch HTC 10 heißen könnte – gibt es bestenfalls Gerüchte. Es bleibt abzuwarten, ob HTC womöglich mit einem neuen Spitzenmodell das Ruder in diesem Jahr noch herumreißen kann.


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