Huawei: Wachstum trotzt US-Sanktionen – China schlägt zurück

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Huaweis Wachstum trotzt auch weiterhin den US-Sanktionen – doch wie lange noch?
Huaweis Wachstum trotzt auch weiterhin den US-Sanktionen – doch wie lange noch?(© 2019 Curved)

Ist Huaweis Wachstum unaufhaltsam? Die US-Sanktionen, die Präsident Trump im Mai gegen das Unternehmen verhängte, ließen Böses erahnen. Besonders am Anfang des US-Banns Tiefschwarz war die Angst beim chinesischen Smartphone-Hersteller groß. Jetzt sind die neuen Quartalszahlen veröffentlicht worden und es zeigt sich: Huaweis Wachstum lässt sich scheinbar auch durch Trumps Wirtschaftskrieg nicht stoppen.

Am Dienstag legte Huawei seine Verkaufszahlen für das erste Halbjahr 2019 offen, wie unter anderem Huawei.Blog berichtete. Im besagten Zeitraum hat es der chinesische Handyhersteller geschafft, im Bereich Consumer Business 28,73 Milliarden zu erwirtschaften. Außerdem wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 24 Prozent mehr Smartphones verkauft – genauer gesagt, waren es 118 Millionen gelieferte Geräte.

Auch in der Netzwerksparte konnte Huawei bei der Produktion und Auslieferung von Geräte für drahtloses Netzwerk ein Wachstum verzeichnen – und das alles trotz Handelsstreit zwischen China und den USA.

Liang Hua zum Huawei Wachstum: "Wir sind sehr zuversichtlich, was die Zukunft angeht"

Einbußen musste das Unternehmen dennoch hinnehmen. Laut Huawei.Blog fand Liang Hua, Vorsitzender von Huawei, klare Worte zu den Schwierigkeiten, mit denen sein Unternehmen trotz der guten Zahlen zu kämpfen habe: "Der Umsatz ist bis Mai schnell gestiegen. [...] Das heißt nicht, dass wir keine Schwierigkeiten haben. Das haben wir und das kann das Tempo unseres Wachstums kurzfristig beeinflussen."

An dem Kurs des Unternehmens werde das allerdings nichts ändern, so Liang Hua und fügt laut dem Bericht hinzu: "Wir sind sehr zuversichtlich, was die Zukunft angeht." Um den kommenden Monaten und Jahren weiter wirtschaftlich zu bleiben, nahm Huawei auch ordentlich Geld in die Hand: Über 15 Milliarden Euro investiert der Handyhersteller aus China in Forschung und Entwicklung. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hat Apple 11 Milliarden Euro in die Forschung gesteckt.

Die Chinesen blicken also nicht nur nach vorne, sie preschen trotz aller Schwierigkeiten voran. Dafür sprechen auch folgende Worte des Vorsitzenden: "Wir sind zuversichtlich, dass Huawei in eine neue Wachstumsphase eintreten wird, nachdem das Schlimmste hinter uns liegt."


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