IKEA Place ist da: Möbelrücken in der Augmented Reality

Virtuelles Möbelrücken mit IKEA Place
Virtuelles Möbelrücken mit IKEA Place (© 2017 Apple, CURVED Montage)

Eine der wohl praktischsten neuen AR-Apps steht offenbar bereits im amerikanischen App Store zum Download bereit: IKEA Place erntete im Vorfeld der iOS-11-Einführung –auch von uns – viele Vorschusslorbeeren. Die Anwendung lässt Euch Möbel und Einrichtungsgegenstände des schwedischen Herstellers in Eure eigenen vier Wände projizieren.

Die Darstellung sämtlicher Produkte ist dabei wohl sehr maßstabsgetreu: IKEA verspricht eine Genauigkeit von 98 Prozent. Das bedeutet, Ihr könnt beispielsweise von zu Hause aus feststellen, wie viel Raum Euer Wunschsofa in der Wohnung tatsächlich einnehmen würde oder ob noch genügend Platz für einen zusätzlichen Schrank zur Verfügung steht.

IKEA Place projiziert über 2000 Artikel in Euer Zuhause

Dazu scannt Ihr zunächst den Boden Eines Raumes ab und platziert anschließend die IKEA-Produkte an einer Position Eurer Wahl. Anschließend lassen sich diese bei Bedarf einfach per Drag-and-Drop verschieben. Wer seinen Freunden vorab einen Blick auf die zukünftige Einrichtung bieten möchte, kann Bilder und Videos erstellen und diese dann teilen – unter anderem via Instagram oder WhatsApp.

Zu Beginn stehen Euch rund 2.000 Artikel zur Auswahl. Diese Zahl soll im Laufe der Zeit aber kontinuierlich anwachsen: Die Schweden wollen künftig alle neuen Produkte in die App integrieren. Den bewährten IKEA-Katalog ersetzen soll die Anwendung allerdings nicht. Vielmehr stelle IKEA Place eine Ergänzung zu diesem und zur Beratung durch die Mitarbeiter im Möbelhaus selbst dar.

Technologisch möglich macht das alles Apples ARKit, das in iOS 11 Premiere feiert und Programmierern neue Möglichkeiten bei der Entwicklung moderner Augmented-Reality-Anwendungen bietet. Um IKEA Place nutzen zu können, benötigt Ihr ein kompatibles iOS-Gerät und die aktuelle Version von Apples mobilem Betriebssystem. Im deutschen App Store konnten wir die Anwendung bislang noch nicht finden (Stand: 20. September, 12 Uhr). In Kürze sollte sie aber auch hierzulande zum Download bereitstehen.


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