iOS 10.3: Neues Dateisystem APFS macht iPhones spürbar schneller

Das Update auf iOS 10.3 soll iPhones in verschiedenen Bereichen deutlich beschleunigen. Mit der Aktualisierung kommt das neue Dateisystem "Apple File System", APFS, das für diesen Geschwindigkeitszuwachs verantwortlich sein soll. Wie groß der Unterschied wirklich ist, hat iAppleBytes getestet.

In einem Video vergleichen die Apple-Tester das aktuelle Betriebssystem iOS 10.2.1 mit der iOS 10.3 Beta 1. Zuerst geht es um die Boot-Geschwindigkeit von zwei älteren Modellen: dem iPhone 5s und dem iPhone 5. Das iPhone 5s benötigt mit der aktuellen iOS-Version zum Systemstart 35,80 Sekunden. Nach Installation der Beta 1 verringert sich die Dauer der Boot-Sequenz um knapp 6 Sekunden auf 29,92 Sekunden. Das iPhone 5 benötigt mit der neuen iOS-Version zum Hochfahren ebenfalls mehr als 7 Sekunden weniger und landet bei 40,49 Sekunden.

Spiele laden schneller

Aktuellere Modelle wie das iPhone 6s können im Test ebenfalls eine Verkürzung des Boot-Vorganges um mehr als 3 Sekunden verbuchen. In einem weiteren Video widmet sich iAppleBytes dann den Verbesserungen im Alltagsbetrieb. Für den Vergleich wurden zwei iPhone 6s herangezogen, eines davon soll mit der iOS 10.3 Beta 1 bestückt sein. Der Geschwindigkeitsunterschied durch das APFS-Dateisystem fällt nicht bei allen Apps auf: Während beispielsweise "Nachrichten" etwas flotter lädt, ist die Performance unter YouTube auf beiden Geräten gleich.

Das komplexere Spiel "Subway Surfers" hat auf dem iPhone 6s mit iOS 10.3 Beta 1 jedoch spürbar kürzere Ladezeiten, im "3DMark Sling Shot" liegen die Geräte wiederum beinahe gleichauf. Offenbar ist es von der App selbst abhängig, ob das APFS-Dateisystem für kürzere Ladezeiten sorgt. Zumindest der Bootvorgang hat sich offenbar auf mehreren Modellen beschleunigt. Womöglich gewährt die finale Version von iOS 10.3 manchen iPhone-Modellen einen noch größeren Geschwindigkeitsschub – das lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht sagen.


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