iOS 11 lässt Apps nur noch auf den Standort zugreifen, wenn es nötig ist

Google Maps stellte schon vorbildlich unter iOS 10 alle drei Optionen zur Wahl.
Google Maps stellte schon vorbildlich unter iOS 10 alle drei Optionen zur Wahl.(© 2017 CURVED)

Bisher war die Option freiwillig, mit iOS 11 wird sie zum Standard: Apps erhalten nur dann auf Zugriff auf den Standort, wenn sie benutzt werden.

Die drei Optionen "Nie", "Beim Verwenden der App" und "Immer" gibt es schon in iOS 10. Doch bisher konnten Entwickler selber entscheiden, ob sie nur zwei oder alle drei zur Auswahl stellen. Das haben einige App-Anbieter genutzt, um ständig über Euren Standort informiert zu sein und die entsprechenden Daten zu sammeln. Die Alternative den Zugriff auf die Standortdaten komplett zu verweigern ist oft nur mäßig attraktiv, da sie viele Anwendungen unbrauchbar macht.

Datenschutz und Strom sparen

Die neue verpflichtende dritte Option bringt Nutzern zwei Vorteile: Sie können die Vorteile von ortsbasierten Apps nutzen, ohne diese dauerhaft mit Standortdaten zu füttern und schützen ihre Privatsphäre. Darüber hinaus dürfte sich die Akkulaufzeit verlängern, wenn Apps im Hintergrund nicht mehr dauerhaft die GPS-Ortung abfragen, sondern nur noch, wenn sie auf dem Display ganz vorne erscheinen.

Weitere neue Funktionen von iOS 11 haben wir in unserem Rundgang zusammen gestellt.


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