iPad Air 2 mit 64 GB kostet Apple den halben Ladenpreis

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Apple lässt sich Speicher-Upgrades auch beim iPad Air 2 recht teuer bezahlen
Apple lässt sich Speicher-Upgrades auch beim iPad Air 2 recht teuer bezahlen(© 2014 CURVED)

Apple verdient ganz ordentlich am iPad Air 2: Das dünne Tablet beschert dem Konzern aus Cupertino dicke Margen. Wie so häufig schrauben vor allem die Ausführungen mit mehr Speicherplatz den Gewinn nach oben – kein Wunder also, dass Apple seine Kunden durch den Wegfall der 32-GB-Variante direkt zum 64-GB-Modell locken möchte.

In der Grundausstattung als Wi-Fi-Gerät ohne LTE-Mobilfunk bezahlt Apple rund 275 Dollar für die Komponenten und die Produktion des iPad Air 2, berichtet ZDNet unter Berufung auf eine IHS-Studie. Gerade einmal geschätzte 6,75 Dollar davon entfallen auf die minimale Speicherkapazität von 16 GB. Der Aufpreis für die mittelgroße Speicherausführung mit 64 GB soll in der Produktion gerade einmal 20,25 Dollar betragen. An der Ladentheke lässt Apple sich den Sprung von 16 auf 64 GB Speicherplatz indes mit satten 100 Dollar Aufpreis vergüten.

Mit einem iPad Air 2 in der Wi-Fi-Version mit 64 GB streicht Apple also die Hälfte des Verkaufspreises als Gewinn ein: Bei einem Ladenpreis von 599 Dollar betragen die Produktions- und Materialkosten geschätzte 295,25 Dollar – der vermutlich saftige Vorschuss für Forschung und Entwicklung, Marketing und so weiter ist in dieser Rechnung natürlich ausgeklammert. Am 128-GB-Spitzenmodell verdient das Unternehmen sogar noch besser: Kunden legen für das Topmodell einen zusätzlichen Hunderter auf den Tisch, während Apple für das größere Speichermodul laut Studie nur einen Aufpreis von 27 Dollar zahlt.

Speicher lässt Apples Kassen klingeln

Die Ergebnisse des IHS-Teardowns zeigen deutlich, wie gut Apple an den Speicher-Erweiterungen verdient. Zugleich erklären sie, wieso das Unternehmen es sich durchaus erlauben kann, das iPad Air 2 mit 64 und 128 GB je 100 Dollar günstiger anzubieten als noch beim iPad Air: Durch den gleichzeitigen Wegfall des 32-GB-Modells wird der Sprung zur nächstgrößeren Speicherausführung attraktiver und es greifen vermutlich deutlich mehr Kunden zum 64-GB-Gerät – immerhin bietet es für 100 Dollar mehr den vierfachen Speicherplatz des günstigsten Modells aus der iPar Air 2-Familie.


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