iPad Pro: Apple-Designer um Jony Ive arbeiten jetzt mit dem Riesen-Tablet

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Der Apple Pencil soll sich laut Jony Ive viel natürlicher anfühlen als andere Eingabestifte
Der Apple Pencil soll sich laut Jony Ive viel natürlicher anfühlen als andere Eingabestifte(© 2015 Youtube/Apple)

Das iPad Pro kann vorbestellt werden – und mit ihm auch der Apple Pencil. Passend zum Verkaufsstart gab Apples Design-Chef Jony Ive nun dem Telegraph ein Interview. Darin verriet er mehr zur Entwicklung des Eingabestiftes und dessen Einsatz mit dem iPad Pro im Designstudio von Apple.

Laut Ive soll es eine besondere Herausforderung gewesen sein, den Stift so zu entwerfen, dass er sich wie eine natürliche Verlängerung der Hand anfühlt und nicht fremder wirkt als ein ganz gewöhnlicher Stift. Er hofft, dass diejenigen, die den Apple Pencil zum ersten Mal verwenden, überrascht davon sein werden, weil alle vorher genutzten Eingabestifte plötzlich wie eine billige Kopie eines echten Zeichenutensils wirken.

Apple-Designer steigen von Papier zum iPad Pro um

Wie Ive im weiteren Interview erklärt, soll das iPad Pro sich zusammen mit dem Apple Pencil auch hervorragend für seine eigene Arbeit eignen: "Viele von uns im Design-Team haben seit über 20 Jahren zusammengearbeitet. Wir haben immer in unsere Skizzenbücher gezeichnet, und zum ersten Mal – von ein paar Flirts mit anderen Alternativen vor mehreren Jahren abgesehen – sehe ich Leute, die stattdessen damit beginnen, das iPad und den Apple Pencil zu verwenden."

Nach Einschätzung des Design-Teams um Ive bietet das iPad Pro bei der Arbeit Chancen und Möglichkeiten, Dinge beim Schreiben und Zeichnen zu tun, von denen man nie geträumt hätte. Im Interview bewies der sonst etwas kühl wirkende Designer aber auch Humor: So erklärte er, dass zwar die Arbeitsumgebung mit dem iPad Pro sehr "natürlich" wirke, aber dass das erforderliche Aufladen des Stiftes leider gar nicht natürlich sei. Anschließend fügte er noch hinzu, dass Apple aber auch am Ladeprozess sehr hart gearbeitet habe.

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