iPad Pro, iPad mini 5 & neue Macs: Was Apple bei der Keynote zeigen könnte

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Beim neuen iPad Pro sollen die Ränder um das Display kleiner werden.
Beim neuen iPad Pro sollen die Ränder um das Display kleiner werden.(© 2017 CURVED)

Am 30. Oktober 2018 hat Apple zu einem Special Event nach New York eingeladen. Dass bei der Keynote ein neues iPad Pro vorgestellt wird, gilt als sicher. Welche Neuheiten Tim Cook und sein Team außerdem noch aus dem Hut zaubern könnten, haben wir hier zusammengefasst.

Neben einem neuen iPad Pro, über das auch schon recht viele Details durchgesickert sind, könnte Apple den Oktober mit einem neuen iPad mini wieder zu seinem Tablet-Monat machen. Darüber hinaus deuten sich neue Macs an – und zwar in allen drei Kategorien: MacBook, iMac und Mac mini.

iPad Pro mit Face ID

Das neue iPad Pro soll sich beim Design an den X-Modellen des iPhone orientieren und einen schmaleren Rahmen um das Display haben. Komplett randlos soll das Tablet aber nicht sein, so dass keine Notch notwendig ist, um die Kameratechnik für Face ID auf der Vorderseite unterzubringen. Denn das Tablet soll sich per Gesichtserkennung entsperren lassen – auch im Querformat.

Das große iPad Pro solle dabei weiterhin ein 12,9 Zoll großes Display haben. Beim mittleren könnte sich der Touchscreen von 10,5 auf 11 Zoll vergrößern. Weitere Veränderungen betreffen die Anschlüsse. So gilt es als sicher, dass das neue iPad Pro keinen Lightning-Anschluss mehr hat und stattdessen wie die neuen MacBooks über einen USB-C-Anschluss verfügt. Weniger sicher aber nicht unwahrscheinlich ist das verschwinden des klassischen 3,5-mm-Kopfhöreranschlusses.

iPad mini 5 und Apple Pencil

Das kleinste iPad hat Apple zuletzt 2015 erneuert. Von daher sind Berichte über ein iPad mini 5 nur schwer von der Hand zu weisen. Aber angesichts des 349 Euro teuren Standard-iPads müsste Apple schon stark an der Ausstattung seines kleinsten Tablets schrauben, um den Preis noch spürbar niedriger hinzubekommen. Mit dem 6,5 Zoll großen iPhone Xs Max verliert ein 7,9 Zoll großes iPad zumindest in Hinsicht auf die Displaygröße deutlich an Existenzberechtigung, wird als Tablet aber immer noch für andere Dinge genutzt als ein Smartphone und ist deutlich günstiger.

Wenn das iPad Pro einen USB-C-Anschluss bekommt, muss der Apple Pencil auch verändert werden.(© 2015 CURVED)

Egal wie viele neue iPads Apple vorstellt, für den Apple Pencil könnte – nein muss – es eine Aktualisierung geben: Mit der Umstellung von Lightning auf USB-C würde sich der alte Apple Pencil am neuen iPad Pro nicht mehr aufladen lassen. Ein neuer Anschluss für den Stift dürfte damit sicher sein. Die vielen unterschiedlichen Einladungen, die Apple für das Event verschickt hat, lassen sich zudem dahin deuten, dass der Apple Pencil sich in Zukunft noch kreativer nutzen lässt.

iMac, MacBook, Mac mini

Bei den Macs warten etliche Modellreihen auf ein Update. Am längsten der Mac mini. Passend dazu sind kurz vor der Keynote vier neue Macs in der Datenbank der europäischen Zertifizierungsbehörde EEC aufgetaucht. Dabei soll es sich um zwei iMac-Varianten, einen Mac mini und ein MacBook handeln.

Das MacBook Air wartet wie das iPad mini seit 2015 auf eine Aktualisierung. Neue Hardware im flachen Notebook wäre hier das Mindeste. Im Vergleich zu den aktuellen MacBooks ist das alte MacBook Air allerdings nicht mehr besonders flach, so dass der Air-Zusatz verschwinden könnte.

Noch länger als das MacBook Air wartet der Mac mini auf eine Erneuerung. Der kleine Rechner, den Apple momentan verkauft, ist restlos veraltet. Das neue Modell solle aber eher ein leistungsfähiger Mac mini sein. Das würde zum iPad Pro passen, das ja auch eher ein Arbeitsgerät für Kreative ist und nicht als Unterhaltungs-Gadget für die breite Masse konzipiert ist.

Für den iMac mit Retina-Display dürfte es neue Hardware im Inneren geben.(© 2016 CURVED)

Bei den iMacs scheint es sich dagegen, um zwei neue Modelle mit verbesserter Hardware zu handeln. Seinen All-in-One-Rechner hat Apple ja auch erst vor vergleichsweise kurzer Zeit ein neues Design verpasst, so dass jetzt eher neue Prozessoren, größere Festplatten, neue Grafikkarten oder mehr Arbeitsspeicher zu erwarten sind.

AirPods und AirPower

Die im September 2017 vorgestellte drahtlose Ladematte AirPower lässt immer noch auf sich warten. Mit etwas Glück könnte es am Dienstag neue Details zur Verfügbarkeit der Ladestation geben.

Apple AirPower lässt immer noch auf sich warten.

Außerdem gab es ja schon vor der iPhone-Keynote im September 2018 Hinweise auf neue AirPod-Modelle. Je nachdem was Apple von den bisher aufgezählten Produkten wirklich zeigt, könnte für die neuen Kopfhörer mit verbessertem Klang, längerer Akkulaufzeit und verbessertem Schutz vor Wasser noch Zeit bei der Veranstaltung sein.


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