iPhone 6 & iWatch: Apples Zahlen verraten große Pläne

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iWatch(© 2014 Martin Hajek)

Star-Analystin Katy Huberty hat sich Apples Quartalszahlen mal genauer angeschaut und den Beweis gefunden, dass Apple mehr als „nur“ ein neues iPhone vorbereitet: „Das iPhone 6 wird wirklich groß sein“, folgert die Expertin und sieht zudem Indizien für die iWatch in Apples ungewöhnlich hohen Entwicklungsausgaben.

Apple hat im vergangenen Quartal nicht nur rekordverdächtig viel Geld verdient, sondern auch eine Menge davon ausgegeben. Die Aufwendungen im Bereich rund um Auftragsfertiger, Zulieferer, Produktionsinfrastruktur, Forschung und Entwicklung lag in den vergangenen drei Monaten bei 21 Milliarden Dollar – einem Wert, den Apple erst ein einziges Mal erreicht hat, im Quartal vor dem iPhone 5-Release.

Daraus liest die renommierte Expertin Huberty laut einem Bericht von Business Insider ab, dass einerseits ein ungewöhnlich großer Aufwand für das iPhone 6 betrieben wird, auf der anderen Seite aber auch die iWatch in der Mache sein muss. Moment: Wie sollen Apples zweithöchste Entwicklungsausgaben für ein völlig neues Apple-Produkt und den mutmaßlich größten iPhone-Launch aller Zeiten sprechen? Ganz einfach: Der Investitionsschub ist zu früh dran.

Apple investiert auffällig viel – und auffällig früh

Apples Ausgaben in diesem Bereich haben bereits im vergangenen Quartal diese immens hohen Werte erreicht, obwohl die große iPhone 6-Investition normalerweise erst für das jetzige Quartal anstehen sollte. Die Aufwendungen dürften also in den kommenden Monaten noch weiter steigen, immerhin soll die iPhone 6-Produktion erst jetzt anlaufen. Dass die Zahlen schon jetzt so hoch sind, spricht für zusätzliche Investitionen außerhalb des üblichen Zyklus und damit für ein völlig neues Gerät, für das erst einmal die nötigen Grundlagen geschaffen werden müssen – und das klingt verdächtig nach der iWatch, die vielleicht gar nicht iWatch heißen wird.

Die Grundlage von Hubertys These ist recht simpel: Apples Umsatz verläuft seit Jahren fast deckungsgleich zu den Entwicklungsausgaben des Unternehmens, wenn diese um ein Quartal nach hinten verschoben werden. Wenn Cupertino also zwischen Juli und September Milliarden investiert, um den Release eines neuen iPhones vorzubereiten, dann holt eben dieses das Geld im Folgequartal wieder rein.


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