iPhone 6s im Härtetest: Verbrannt, zerkratzt, untergetaucht und verbogen

Kaum ist das Apple iPhone 6s erschienen, muss es allerlei Tests über sich ergehen lassen. In mehreren Videos wird das Smartphone untergetaucht, verbrannt, zerkratzt und verbogen. Das Fazit: Unzerstörbar ist es natürlich nicht, aber robuster als der Vorgänger.

Das Apple iPhone 6s und das Apple iPhone 6s Plus sind bis zu einem gewissen Grad wasserdicht – zu diesem Schluss kommt zumindest ein Videovergleich. Beide Smartphones müssen eine Stunde lang in einer Wasserschale ausharren und werden zwischendurch nur kurz auf ihre Funktionalität hin überprüft. Die Geräte überstehen den Test unbeschadet, ein bisschen Wasser kann dem Premium-Duo also offenbar nichts anhaben. Tief untergetaucht wurde die Hardware allerdings nicht, zumal es sich auch nur um stehendes Wasser handelt. Ob der Einsatz unter der Dusche oder im Schwimmbad ebenso ungefährlich für das Smartphone ist, darf bezweifelt werden.

iPhone 6s und 6s Plus: Eine Stunde unbeschadet unter Wasser

Die Reparaturspezialisten von uBreakiFix haben das iPhone 6s Plus einem zünftigen Bendtest unterzogen. Im Gegensatz zu einem vorigen Biegetest mit dem iPhone 6s kommt hier eine Maschine zum Einsatz, die das Smartphone punktgenau belastet, anstatt nur manuell Gewalt anzuwenden. Das Ergebnis: Das iPhone 6s Plus biegt sich bei einer Belastung von 45 Kilo um 2,5 mm – also 1 mm weniger als im Vorjahrestest das iPhone 6 Plus. Der Vorgänger blieb aber auch nach dem Test verbogen, wenn auch nur weniger als 1 mm. Das iPhone 6s Plus hingegen weist keine Verformung auf. Draufsetzen solltet Ihr dennoch vermeiden.


Ein einfacher Bendtest war dem YouTuber JerryRigEverything nicht genug: Er will in seinem Video auch noch herausfinden, wie schnell das Display des iPhone 6s zerkratzt. Ein Cutter etwa hinterlässt deutlich sichtbare Spuren im Bildschirm. Der Tester merkt dabei an, dass das Samsung Galaxy S6 diesen Test unbeschadet überstanden habe. Ein Schlüssel kann dem iPhone 6s dafür nichts anhaben. Anders sieht die Sache wiederum mit Schleifpapier aus: Ein Wisch reicht, um den Screen zu ruinieren.

iPhone 6s-Screen steckt auch Feuer gut weg

Als Nächstes findet der Cutter erneut Anwendung, diesmal an der Kameralinse – die unbeschadet bleibt. Die Rückenschale aus Metall wiederum quittiert schon geringere Einwirkung mit Kratzern, egal ob Cutter, Schlüssel oder eine Münze. Danach rückt der Henker dem iPhone 6s mit einem Feuerzeug zu Leibe: Während die Flamme das Display verbrennt, schalten sich die darunterliegenden Pixel ab und bleiben Schwarz.


Kaum ist die Hitzeeinwirkung aber vorbei, sieht auch der Screen wieder aus, als wäre nichts geschehen. Ein abschließender Bendtest zeigt erneut, dass sich auch das neue Apple-Smartphone biegen lässt, manuell aber nur mit aller Kraft. Das Fazit von JerryRigEverything: Wer nichts Dummes mit seinem iPhone 6s anstellt, hat nichts zu befürchten. Ohne Gewalt kommt ein Vergleich des iPhone 6s Plus mit dem Vorgänger aus, in dem der Safari-Browser zeigt, wie schnell er mit 2 GB RAM im Netz unterwegs ist.


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