Mit dem iPhone 6s Plus, das am 9. September 2015 vorgestellt wurde, blieb Apple seiner bisherigen Design-Politik treu und brachte wie schon bei den Vormodellen iPhone 6 und 6 Plus eine größere Variante des Basismodells auf den Markt. Die Plus-Variante wurde mit den gleichen neuen Features wie sein kleiner Bruder iPhone 6s ausgestattet, verfügte aber mit einem 5,5-Zoll-Display über ein wesentlich größeres Display und außerdem über eine um ein Feature bereicherte Kamera.

Die neuesten Updates

  • iPhone 6s Plus und iPhone 7 Plus haben sich 2016 mehr als 50 Millionen Mal verkauft

[Update vom 2. Juli 2017] Mit iOS 11 erwarten uns zwar etliche Neuheiten und Verbesserungen, jedoch entfernt die neue Version von Apples Mobile-Betriebssystem auch Funktionen, an die sich vielleicht so mancher längst gewöhnt hat.  

A9-Chip sorgt für Leistungsschub

Der im Vergleich zum iPhone 6s größere Bildschirm des iPhone 6s Plus zeigt auf 5,5 Zoll 1920 x 1080 Pixel an. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 401 ppi. Der neue A9-Chip bietet gegenüber dem Chip im Vorgänger laut Hersteller 70 Prozent mehr Rechenleistung und eine um 90 Prozent gesteigerte Grafikleistung. Durch die Integration des neuen M9-Zusatzchips im A9-Prozessor kann außerdem die Siri-Spracherkennung auch ohne Netzteilanschluss auf den Zuruf "Hey Siri" genutzt werden. Beim Speicherausbau des iPhone 6 Plus bleibt alles beim Alten: Dem A9 steht weiterhin 1 GB RAM zur Seite.

Vereinfachte Bedienung dank 3D Touch

Wie auch beim iPhone 6s erkennt das Display des iPhone 6s Plus mittels der verbesserten Force Touch-Technik "3D Touch" verschiedene Druckstärken bei der Steuerung mit dem Finger. Dadurch können innerhalb des werksseitig vorinstallierten iOS 9 neue Funktionen genutzt werden, die mit dem Vormodell noch nicht möglich waren. So öffnet beispielsweise die Mail-App bei stärkerem Druck auf eine Nachricht eine Voransicht und bietet weitere Optionen an. Ein kräftiger Fingertipp auf App-Icons klappt hingegen Funktionsmenüs auf. Insgesamt soll das System drei verschiedene Druckstärken erkennen, die durch ein haptisches Feedback quittiert werden.

Die neue Technik nimmt im Inneren des Gerätes im Vergleich zum Vorgängermodell zusätzlichen Platz ein: So ist das iPhone 6s Plus um 0,1 mm länger und breiter als das Vormodell und 0,2 mm dicker. Außerdem ist eine Gewichtszunahme von 20 Gramm zu verzeichnen: Mit etwa 192 Gramm ist das iPhone 6s Plus deshalb schwerer als sein Vorgänger.

Optischer Bildstabilisator an Bord

Bei der 12-MP-Kamera des iPhone 6s Plus baut Apple im Unterschied zum Modell mit kleinerem Display auch einen optischen Bildstabilisator ein, um Verwackler bei wenig Licht auszugleichen. Dieser schaltet sich allerdings nur bei Videoaufnahmen hinzu, die mit dem iPhone 6s Plus auch in 4K-Auflösung angefertigt werden können. Außerdem nimmt die Kamera auf Wunsch mit jedem Foto kurze Clips auf, die bei stärkerem Druck auf das Display kurzzeitig zum Leben erwachen. Apple nennt diese Funktion "Live Photo". Für Selfies steht eine Frontkamera mit 5 MP bereit, die bei schwierigen Lichtverhältnissen den Bildschirm als Blitz nutzen kann.

Auslieferung seit 25. September 2015

Das Phablet ist ab einem Preis von 849 Euro für die 16 GB-Variante in den Farben Gold, Silber, Space Grau und der neuen Ausführung Roségold erhältlich. Für die Version mit 64 GB internem Speicher sind 959 Euro fällig und das Spitzenmodell mit 128 GB kostet sogar 1069 Euro. Ab dem 25. September 2015 begann Apple mit der Auslieferung. Der Nachfolger iPhone 7 Plus ist im September 2016 vorgestellt worden.