iPhone 6s vs. Chemieangriff: So reagiert Apples Smartphone auf Brom

Das iPhone 6s ist seit gut einem Monat im Handel und TechRax waltet weiter seines Amtes: Der YouTuber und Technik-Vernichter hat für seine neueste Episode eine Flasche Brom organisiert. Wer sich ein wenig mit Chemie oder den Vorlieben von TechRax beschäftigt hat, dürfte bereits eine Ahnung haben, worauf das Ganze hinauslaufen wird.

Brom reagiert zwar nicht mit der gläsernen Frontscheibe des iPhone 6s, aber dafür umso mehr mit Aluminium, aus dem nun einmal fast der komplette Rest des iPhone-Gehäuses besteht. Damit das Brom auch gut an jede Ecke des Smartphones gelangt, legt TechRax das Gerät auf einen Streifen Alufolie und übergießt das Ganze dann mit einer guten Portion der braunen Flüssigkeit. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten.

Nicht nachmachen!

Brom gehört zur Familie der Halogene, die eine hohe Reaktivität verbindet. Brom im Speziellen hat zudem einen niedrigen Siedepunkt von knapp unter 60 Grad. Das chemische Element ist daher bei Raumtemperatur zwar flüssig, jedoch verdampft es gut sichtbar als orangefarbener Nebel. Reagiert Brom mit anderen Stoffen wie zum Beispiel Aluminium, können zudem aggressive Gase entstehen, die sehr gesundheitsschädlich sind. Das Aluminium bleibt bei dieser Reaktion natürlich nicht unberührt, weswegen die Rückseite des iPhone 6s am Ende des "Tests" auch völlig zerstört ist.

TechRax, der in einigen seiner Videos bewiesen hat, dass er sich über seine Gesundheit offenbar nicht allzu viele Gedanken macht, scheint während des Drehs ebenfalls bemerkt zu haben, dass das Experiment mit dem Brom ein gefährliches ist. Wie er zu Beginn des Videos erklärt, soll es sich beim oben gezeigten Test um den zweiten Versuch handeln. Vermutlich vergaß er beim ersten Mal aber nicht nur, das iPhone 6s so zu positionieren, dass das Brom auch an die Rückseite aus Aluminium gelangt, sondern unterschätzte auch die Stärke der dabei ablaufenden chemischen Reaktion. Zumindest ist es auffällig, wie sehr der YouTuber betont, dass er dieses Experiment nicht wiederholen wird und dass es sehr gefährlich ist.

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