iPhone 7 gegen Wasser geschützt: Garantie deckt Schäden aber nicht ab

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Trotz IP67-Zertifizierung solltet Ihr Tauchgänge mit dem iPhone 7 vermeiden
Trotz IP67-Zertifizierung solltet Ihr Tauchgänge mit dem iPhone 7 vermeiden(© 2016 CURVED)

Kein Ersatz bei Schäden durch Wasser: Das iPhone 7 ist das erste Apple-Smartphone, das eine IP67-Zertifizierung erhalten hat. Demnach ist das Gerät gegen das Eindringen von Schmutz und Wasser geschützt. Doch die Garantie des Herstellers schließt Wasserschäden explizit aus.

Laut Apple sind iPhone 7 und 7 Plus gegen "Spritzer, Wasser und Staub" geschützt und sollten MacRumors zufolge einen versehentlichen Sturz in den Pool, die Badewanne oder in der Dusche überstehen. Dennoch scheint sich Apple der Wasserresistenz seines neuen Vorzeigemodells nicht absolut sicher zu sein, denn in der Beschreibung zum Gerät steht: "Schäden durch Flüssigkeit werden von der Garantie nicht abgedeckt."

In der Branche durchaus üblich

Das iPhone 7 sollte nicht hohem Wasserdruck ausgesetzt werden, wie er in der Dusche mitunter auftreten kann. Auch lange Tauchgänge solltet Ihr mit dem neuen iPhone nicht unternehmen. Gewarnt wird außerdem davor, ein feuchtes iPhone aufzuladen. Wie Apple schreibt, könne die Widerstandsfähigkeit des Smartphones gegen Schmutz und Flüssigkeiten nach einer Weile der Nutzung abnehmen.

Zwar mutet es auf den ersten Blick merkwürdig an, dass Apple sein aktuelles Vorzeigemodell mit wasserdichten Eigenschaften ausgestattet hat, dies aber nicht in der Garantie widergespiegelt wird. Doch der Grad des Widerstands gegen äußere Einflüsse hängt stark davon ab, was Nutzer mit ihren Geräten anstellen, worauf Apple keinen Einfluss hat. So kann beispielsweise Chlor- und Salzwasser das iPhone 7 trotz IP67-Zertifizierung beschädigen, weshalb es zum Schwimmen im Pool oder im Meer nicht mitgenommen werden sollte.

Das iPhone 7 ist kein Einzelfall: Auch andere Hersteller müssen stets abwägen, ob sie Ihre Geräte als "wasserdicht" deklarieren oder nicht. Das Sony Xperia Z5 beispielsweise hat sogar eine IP68-Zertifizierung erhalten – Sony bewirbt das Gerät aber bewusst nicht als "wasserdicht". Mit solchen Schritten wollen sich die Unternehmen vor Schadensersatzansprüchen der Käufer schützen, die Ihr Smartphone unter Umständen "unsachgemäß" behandelt haben.


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