iPhone-Produktion: Apple verbannt giftige Chemikalien

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Apple (© 2014 CC: Flickr/Chris Green )

Mehr Sicherheit für die Arbeiter bei der iPhone-Produktion? Apple hat am 13. August bekannt gegeben, dass die Produktion seines iPhone und des iPad zukünftig ohne zwei umstrittene Chemikalien vonstatten gehen soll. Berichten zufolge waren immer wieder Arbeiter in China erkrankt.

Bei den giftigen Chemikalien handelt es sich um Benzen und n-Hexan, berichtet Gizmodo. Zwar gebe es laut Apple auch nach einer unabhängigen Untersuchung keine Beweise, dass die Chemikalien für Krankheitsfälle unter den Arbeitern verantwortlich sind; bei unsachgemäßer Handhabung können sie allerdings Leukämie, Nervenschäden und Leber- und Nierenversagen verursachen.

Hintertür für Verwendung offen

Seit Monaten drängen Aktivisten Apple, die Chemikalien aus seiner iPhone-Produktion zu verbannen. Dem hat das Unternehmen jetzt zwar nachgegeben – in frühen Phasen der Produktion werden die Mittel aber weiterhin eingesetzt, beispielsweise bei der Säuberung von elektronischen Komponenten.

Apple hat sich aber verpflichtet, die Bedingungen in den Fabriken zu überprüfen, um eine niedrigere Stufe der Verbreitung der Chemikalien zu erreichen. Laut einer Sprecherin des Unternehmens sei sich Apple seiner Verantwortung bewusst und wolle eine Vorreiterrolle unter den Smartphone-Herstellern einnehmen.  In Zukunft sollen vermehrt "grünere Chemikalien" in der Produktion verwendet werden.

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