iPhone SE: Geringer Profit für Apple prophezeit – trotz günstiger Teile

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Die iSight-Kamera im iPhone SE stammt aus dem iPhone 6s
Die iSight-Kamera im iPhone SE stammt aus dem iPhone 6s(© 2016 CURVED)

260 Dollar – so viel sollen die Einzelteile des iPhone SE Apple bei der Produktion kosten. Trotzdem gehen Analysten davon aus, dass Apple mit dem neuen 4-Zoll-iPhone keine großen Gewinne erwirtschaften kann.

Die Schätzung für den Gesamtpreis der einzelnen Komponenten im iPhone SE stammt von dem Marktanalysten Amit Daryanani, berichtet AppleInsider. Sie beruhe auf dem Teardown des Smartphones, den Chipworks erst unlängst vorgenommen hat. Bei dem relativ geringen Einstiegspreis von 399 Dollar für das 16-GB-Modell liege der Profit für Apple bei etwa 35 Prozent. Zum Vergleich: Der Gewinn beim iPhone 6s und auch beim direkten Vorgänger iPhone 5s betrage mehr als 40 Prozent.

6,8 Milliarden Dollar Umsatz

Laut Daryanani habe Apple vermutlich mit seinen Zulieferern für die Einzelteilpreise des iPhone SE neu verhandelt – und die Kosten um rund 10 Prozent gesenkt. Dabei soll es Apple in die Karten gespielt haben, dass viele der Komponenten bereits im Bestand der Zulieferer vorhanden waren, die für die Produktion von iPhone 6s und iPhone 5s nicht mehr gebraucht werden. Das neue 4-Zoll-iPhone könnte alleine im Jahr 2016 für Einnahmen in Höhe von 6,8 Milliarden Dollar verantwortlich sein.

Die ersten Zahlen zu den Vorbestellungen des iPhone SE deuten derweil einen Erfolg für Apple an; das handliche Smartphone soll zudem mehr Android-Nutzer zum Umstieg auf iOS bewegen können als noch das Vorzeigemodell iPhone 6s mit 3D Touch. Einen guten Eindruck von dem neuen Apple-Smartphone erhaltet Ihr durch unseren Hands-on-Artikel, der auch ein Video enthält.


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