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Joker: Scorsese produziert Standalone-Film über den Batman-Erzfeind

In "Suicide Squad" spielt Jared Leto den Joker
In "Suicide Squad" spielt Jared Leto den Joker (© 2017 Warner Bros. )
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23.08.17 von

Christoph Lübben

Batmans größter Rivale Joker bekommt wohl einen eigenen Film: Welcher Schauspieler in die Rolle des bekannten Bösewichtes schlüpfen wird, ist derzeit aber noch offen. Klar scheint diesbezüglich nur: Jared Leto wird es nicht sein. Als Produzent soll ein bekannter Hollywood-Regisseur fungieren.

Die jungen Jahre von Batman und dem bekannten Polizisten James Gordon gibt es seit einiger Zeit bereits in der Serie "Gotham" zu sehen, die in den USA Ende September in die vierte Staffel startet. Nun sollen auch die Ursprünge des ärgsten Widersachers der Fledermaus in einem eigenen Film beleuchtet werden, berichtet Deadline. Für dieses Projekt hat sich Warner Bros. offenbar prominente Unterstützung gesichert: Laut dem Bericht werde Hollywood-Legende Martin Scorsese ("The Wolf of Wall Street", "Departed") den Film produzieren. In der Vergangenheit hat er sich zum Beispiel als Regisseur bei Filmen wie "Gangs of New York" oder "GoodFellas" bereits Geschichten rund um kriminelle Machenschaften gewidmet.

Joker-Film muss ohne Jared Leto auskommen

„Hangover“-Macher Todd Phillips soll Regie führen und gemeinsam mit „8 Mile“-Autor Scott Silver das Drehbuch schreiben. Allerdings befinde sich die Planungen noch im Anfangsstadium. Dementsprechend sei unter anderem die Besetzung der Hauptrolle noch unklar. Jared Leto, der den Joker in "Suicide Squad" gespielt hat und auch im Sequel sowie im Harley-Quinn-Spin-Off mit dabei ist, komme jedoch nicht dafür infrage.

Stattdessen soll ein jüngerer Darsteller den Bösewicht verkörpern. Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung ist vermutlich das Setting des Films. Er soll im Gotham City der 80er-Jahre spielen und sich eher wie ein Scorsese-Streifen aus dieser Zeit anfühlen, beispielsweise "Taxi Driver", statt wie eine typische Comic-Verfilmung.

In zweierlei Hinsicht sei das Projekt richtungsweisend für zukünftige Comic-Filme aus dem Hause Warner Bros: Zum einen dürfe das Studio die Besetzung der Hauptrolle erstmals unabhängig von den Darstellern in anderen DC-Verfilmungen wählen. Zum anderen ließe der Comic-Verlag den Drehbuchautoren ab sofort mehr Handlungsspielraum, was große Abweichungen von der Vorlage und überraschende Momente ermöglichen könnte. Wann die Joker-Story in die Kinos kommt, ist noch nicht bekannt. Todd Phillips und Scott Silver sollen aber bereits an ihr schreiben.

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