LG G4 Pro: Neues Highend-Modell könnte Metallgehäuse erhalten

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Anders als das LG G4 soll das LG G4 Pro futuristisch rüberkommen und eventuell ein Metallgehäuse erhalten
Anders als das LG G4 soll das LG G4 Pro futuristisch rüberkommen und eventuell ein Metallgehäuse erhalten(© 2015 CURVED)

LG steht offenbar vor einer schwierigen Entscheidung: Wie die koreanische Technik-Webseite etnews berichtet, versucht der Hersteller aktuell herauszufinden, aus welchem Material die Hülle seines nächsten Highend-Smartphones bestehen soll. Dieses soll offenbar den Modellnamen LG G4 Pro tragen und kein Nischenprodukt werden.

LG möchte, dass seine neuen Geräte ein "digitales" und "futuristisches" Gefühl ausstrahlen – und hierfür sei ein Metallgehäuse einfach die beste Wahl. Außerdem sei der Hersteller auch der Meinung, dass unterschiedliche Materialien der beste Weg seien, um verschiedene Smartphones weiter voneinander abzugrenzen. Dieses Argument für den Einsatz von Metallgehäusen bezieht sich vermutlich direkt auf das LG G4 Pro: Dem Namen nach handelt es sich bei dem Gerät zwar ein Highend-Smartphone, aber gleichzeitig dürfte es dem aktuellen LG G4 zumindest in einigen Punkten ähneln, so dass eine stärkere optische Abgrenzung für LG erstrebenswert ist.

Metallgehäuse sind eine Herausforderung

Dem Bericht zufolge soll LG sich bezüglich des Metallgehäuses aber noch in mehreren Punkten unsicher sein: So werden angeblich aktuell noch unterschiedliche Herstellungsverfahren getestet, während auf der anderen Seite noch nicht einmal sicher zu sein scheint, ob schon das nächste Highend-Flaggschiff mit einem Metallgehäuse ausgestattet wird.

Da die Herstellungs- und Beschaffungskosten vergleichsweise hoch sind, tendieren manche Stimmen bei LG offenbar eher dazu, Metallgehäuse zunächst mit weniger verbreiteten Nischen-Modellen zu testen als mit einem LG G4 Pro. Sie schlagen vor, erst spätere Flaggschiffe mit den kostspieligeren und aufwendigeren Metallgehäusen auszustatten, sobald die Zulieferung reibungslos funktioniert und alle Bauteile optimiert sind.

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