Making of Galaxy S6 & S6 Edge: Samsung zeigt Entstehung

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Für das doppelt gebogene Display des Galaxy S6 Edge war ein neuer Herstellungsprozess nötig
Für das doppelt gebogene Display des Galaxy S6 Edge war ein neuer Herstellungsprozess nötig(© 2015 CURVED)

Neue Technologie für neue Geräte: Für die Entwicklung des Samsung Galaxy S6 und des Galaxy S6 Edge hat das Unternehmen aus Südkorea das sogenannte "3D Thermoforming" benutzt. Mithilfe dieser einzigartigen Technologie sei es möglich gewesen, das Displayglas mit zwei Knicken in Form zu brignen.

Dafür sei das Glas in zwei Gussformen eingeführt worden, wo es auf 800 Grad Celsius erhitzt wurde, heißt es auf dem Firmen-Blog Samsung Tomorrow. Anschließend war es möglich, das Glas in drei Richtungen gleichzeitig zu formen – eine Voraussetzung für die gebogenen Ecken des Galaxy S6 Edge-Bildschirms.

Widerstandsfähiges Aluminium

Vor der Entwicklung des "3D Thermoforming" hätten Hersteller das sogenannte "2,5D-Glas" verwendet. Dafür wurde aus einem festen Glasblock die gewünschte Form heraus gefräst. Dieses Vorgehen hätte allerdings nur eine Biegung bis zu einem bestimmten Grad ermöglicht, was für das doppelt gebogene Display des Galaxy S6 edge zu wenig gewesen wäre. Nach dem "3D Thermoforming" sei das Glas mehrmals poliert worden, bevor dann mehrere Schichten an verschiedenen Belägen hinzugefügt wurden.

Doch auch beim Gehäuse habe Samsung die modernsten Materialien verwendet: So sei zum Beispiel das sehr widerstandsfähige 6013-Aluminium benutzt worden, dass üblicherweise bei der Herstellung von Flugzeugen, Autos und Mountainbikes verwendet wird. Dieses Material sei nicht nur stärker als das üblicherweise für Smartphones verwendete 6063-Aluminium, sondern sei auch besser vor Kratzern geschützt. Für die Herstellung des Rahmens alleine seien mehr als 20 Schritte nötig gewesen. Wie sich die Geräte in der Praxis schlagen, könnt Ihr in unserem umfassenden Hands-On-Bericht nachlesen.

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