Microsoft nennt Windows 10 "die letzte Windows-Version"

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Windows 10: Viele unterschiedliche Geräte, viele kleinere Updates
Windows 10: Viele unterschiedliche Geräte, viele kleinere Updates(© 2015 Microsoft)

Wird es nach Windows 10 kein Windows 11 oder 12 mehr geben? Gut möglich. Denn Microsoft bezeichnet sein nächstes großes Betriebssystem-Update bereits als "die letzte Version von Windows". Die Anzeichen deuten auf eine Zukunft mit ständigen kleinen Updates statt großer Releases.

"Wir veröffentlichen gerade Windows 10. Und weil Windows 10 die letzte Version von Windows ist, arbeiten wir noch immer an Windows 10", sagte Microsofts-Mitarbeiter Jerry Nixon auf der Ignite-Konferenz seines Arbeitgebers. The Verge war diese Aussage Grund genug, um bei Microsoft nachzuhaken: Die Aussage würde "reflektieren, wie Windows als Service in fortlaufender Weise mit neuen Innovationen und Updates ausgeliefert wird", antwortete das Unternehmen.

Windows als Service

Diese Marschroute folgt der Richtung, die Microsoft mit der Rede von "Windows als Service" bereits zuvor aufgezeigt hat. Statt eines großen Produkts, das irgendwann von einem Nachfolger abgelöst wird, könnte man Windows 10 als Grundlage für ein laufend mit neuen Updates versorgtes Software-Angebot verstehen. Wie The Verge herausstellt, löst Windows 10 diverse Versatzstücke aus dem großen Ganzen, um sie unabhängig vom Überbau erweiter- und änderbar machen zu können.

Tatsächlich wird Microsoft bereits seit Anfang April nachgesagt, schon jetzt an zwei recht umfassenden Updates zu arbeiten, die erst Mitte bis Ende 2016 erscheinen sollen – also über ein Jahr nach dem angepeilten Windows 10-Release. Interessant ist in diesem Zusammenhang noch diese Aussage aus Microsofts Statement gegenüber The Verge: "Wir sprechen zurzeit nicht über das zukünftige Branding" – statt Windows 11 oder Windows 10.1 könnte Windows künftig auch einfach nur noch Windows heißen.


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