Mitfahrgelegenheit.de: Uber holt sich deutschen Partner

Mitfahrgelegenheit.de-Nutzer können über die App eine Uber-Fahrt zum Treffpunkt buchen.
Mitfahrgelegenheit.de-Nutzer können über die App eine Uber-Fahrt zum Treffpunkt buchen.(© 2014 Uber, CURVED Montage)

Das Taxi-Startup kooperiert in Deutschland mit dem Betreiber Carpooling: Über den Mitfahrgelegenheits-Vermittler sind künftig auch Uber-Fahrten buchbar. Die Partnerschaft soll dem US-Unternehmen die Expansion in Europa erleichtern.

Uber-Fahrt zum vereinbarten Treffpunkt

Nachdem Uber hierzulande vergangenes Jahr mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, holt sich das Startup aus San Francisco jetzt einen deutschen Partner: Carpooling.com, das Unternehmen hinter Mitfahrgelegenheit.de integriert den Dienst in sein Angebot. Wer eine Mitfahrgelegenheit über die App bucht, kann zusätzlich ein Uber bestellen, um zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen. Die Kooperation beschränkt sich vorerst natürlich auf die fünf Städte, in denen der Chauffeurdienst bislang verfügbar ist.

Laut Carpooling-CEO Markus Barnikel gibt es bereits seit längerem Gespräche mit dem Startup, das mittlerweile mehr als 40 Milliarden Dollar wert sein soll. Uber hat demnach das Unternehmen aus Deutschland erst im Dezember bei der Expansion in den USA unterstützt. Auch dort bringt die Taxi-Alternative die Mitfahr-Kunden an den gewünschten Ort.

Expansion in weitere Länder

Mit der Zusammenarbeit bei Mitfahrgelegenheit.de will das amerikanische Startup sich die Präsenz in Europa erleichtern. Denn die beiden Dienstleister wollen ihre Kooperation auf andere Länder, in denen Carpooling vertreten ist, ausweiten. Uber war in den vergangenen Monaten außerdem in einige Missbrauchsvorwürfe verwickelt, weshalb eine Partnerschaft mit einem heimischen Unternehmen mehr Vertrauen erwecken dürfte. Carpooling hat eigenen Angaben zufolge sechs Millionen registrierte Nutzer.


Weitere Artikel zum Thema
Google will die schlech­tes­ten Android-Apps bald vor Nutzern verber­gen
Guido Karsten1
Schlecht programmierte Apps werden im Play Store bald nicht mehr so leicht zu finden sein
Google ist ebenso wie Apple darum bemüht, die Qualität der Anwendungen in seinem Store zu verbessern. Nun gibt es eine neue Strategie.
Googles Fuch­sia OS wird unab­hän­gig von Android entwi­ckelt
Guido Karsten
Die Google-Suche kann in Fuchsia jederzeit mit einer Wischbewegung aufgerufen werden
Googles Dave Burke hat sich während der Google I/O auch zu Fuchsia OS geäußert. Ihm zufolge könnte sich das Betriebssystem noch deutlich verändern.
Nintendo Clas­sic Mini verkaufte sich im April besser als PS4 und Xbox
Michael Keller
Supergeil !5Die Retro-Konsole Nintendo Classic Mini verkauft sich besser als erwartet
Die Konsole Nintendo Classic Mini wird nicht mehr produziert – dabei stellten die Verkäufe unlängst sogar PS4 und Xbox in den Schatten.