Moment: App zeigt Euren iPhone-Suchtfaktor an

Her damit !11
Wer will, kann sich mit Moment ein Limit für die tägliche iPhone-Nutzung setzen.
Wer will, kann sich mit Moment ein Limit für die tägliche iPhone-Nutzung setzen.(© 2014 Moment)

Ein paar Mails abrufen, ein bisschen Facebook, hier und da ein Selfie, schnell nach dem Weg schauen – es gibt viele Gründe, sein iPhone zu nutzen. Doch niemand würde wohl freiwillig zugeben, dass er süchtig nach seinem Smartphone ist. Mit der App Moment lässt sich genau das nun überprüfen, wie TechCrunch berichtet.

Kevin Holesh heißt der Mann, der Euch verrät, wie viel Zeit des Tages Ihr Euch tatsächlich mit Eurem iPhone beschäftigt. Er hat Moment entwickelt. Zunächst, um selbst festzustellen, ob er süchtig nach seinem Handy ist. Moment protokolliert sekundengenau die Zeit, die das iPhone aktiv ist. Die Anwendung läuft im Hintergrund und wird nur sichtbar, wenn Ihr es wollt. Die Basisversion der App ist kostenlos im App Store erhältlich. Wer die Premium-Variante von Moment für 1,79 Euro installiert, kann sich tägliche Limits setzen. Die App warnt dann per Signalton, dass Ihr Euch zu lange mit Eurem iPhone beschäftigt habt. An einer Version für Android wird gearbeitet.

Mit Moment von 75 Minuten auf 40 Minuten täglich runter

„In einem kleinen Experiment habe ich Freunde von mir einschätzen lassen, wie lange sie sich täglich mit ihrem iPhone befassen“, erzählt Kevin Holesh TechChrunch, „die meisten schätzen die Zeit um etwa 50 Prozent zu kurz ein.“ Es ist vielen also gar nicht bewusst, wie abhängig sie von ihrem Smartphone sind. Moment soll helfen, eine Abhängigkeit erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Sich selbst hat der Entwickler mit Moment schon ein bisschen erzogen. Verbrachte er vor der Installation der App 75 Minuten täglich mit seinem iPhone, ist er mittlerweile auf 40 Minuten runter. Dazu muss man sagen, dass Kevin Holesh von Beruf iOS-Entwickler und eigentlich auf das Smartphone angewiesen ist.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp: Entwick­ler weist Back­door-Vorwurf von sich
Christoph Groth
WhatsApp besitzt angeblich keine Hintertür, könne in manchen Fällen aber unsicher sein
"Es gibt keine Hintertür in WhatsApp" – das ist die Aussage von Moxie Marlinspike, dem Entwickler hinter der Verschlüsselungstechnik des Messengers.
Galaxy S8: Daten zu Enthül­lung, Release und Preis gele­akt
Guido Karsten1
Weg damit !6Das Galaxy S8 könnte diesem Konzept recht ähnlich sehen
Knapp sechs Wochen vor dem MWC soll es nun Klarheit über den Präsentationstermin des Galaxy S8 geben. Samsung hüllt sich aber noch in Schweigen.
Apple an TV-Produk­tio­nen inter­es­siert: Jimmy Iovine liefert neuen Hinweis
Guido Karsten
Jimmy Iovine leitet das Musikangebot Apple Music
Erst vor wenigen Tagen hieß es, Apple arbeite an eigenen Serien- und Filmangeboten. Nun heizt Jimmy Iovine die Gerüchte in einem Interview weiter an.