Motorola Moto 360: Teardown entlarvt veraltete Technik

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Motorolas Moto 360 ist nach IP-Schutzklasse 67 gegen Staub und Wasser geschützt
Motorolas Moto 360 ist nach IP-Schutzklasse 67 gegen Staub und Wasser geschützt(© 2014 Mister Gadget)

Besitzt die Motorola Moto 360 doch eine schwächere Batterie als bisher angegeben? Die Reparatur-Profis von iFixit haben das neue Wearable bereits in die Hände bekommen und es prompt demontiert. Im Ergebnis zeigte sich nicht nur, dass sich die Smartwatch eher schlecht reparieren lässt, sondern auch, dass einige Komponenten nicht ganz den Erwartungen entsprechen.

Update vom 10. September, 12:35 Uhr: Motorola hat schnell auf die Kontroverse um die Batterie im Inneren der Moto 360 reagiert. Demnach gibt der Aufkleber auf dem Akku, auf dessen Basis die Ladung von 289 mAh berechnet wurde, zwar nur 300 mAh statt der versprochenen 320 mAh an, doch bezeichnet der Wert nur die minimale Ladung. Die typische Ladung der Moto 360-Batterie soll laut Motorola hingegen den versprochenen Wert erreichen.

Demnach enthielt die von iFixit auseinander genommene Motorola Moto 360 unter anderem einen OMAP3036-Prozessor von Texas Instruments, der auch schon im vier Jahre alten Motorola Droid 2 verbaut wurde. Besonders überraschte die Bastler aber der verbaute Akku, dem Motorola eine Energieaufnahme von 320 mAh bescheinigt. Laut iFixit soll die Batterie stattdessen aber eher 289 mAh bieten, was im Vergleich etwa 10 Prozent weniger sind, als es Motorola auf seiner Webseite angibt. Ob dies am Ende überhaupt interessiert, solange die Uhr wirklich die versprochene Laufzeit von einem kompletten Tag erreicht, muss jeder selbst für sich entscheiden.

Motorola Moto 360 mit magerem Reparatur-Score

Dass eine mit Smartphone-Technologie gefüllte Uhr wie die Moto 360 nicht ganz einfach zu reparieren ist, dürfte sich wahrscheinlich jeder schon im Vorfeld gedacht haben. Nicht ganz so überraschend ist da das Fazit von iFixit. Die Profis, die selbst immer wieder betonen, wie sehr sie Schrauben mögen, weil sich diese eben einfach entfernen und wieder einsetzen lassen, stießen beim Wearable auf einige Probleme. Demnach soll ein Gummiring im Inneren die Moto 360 vor eindringendem Wasser schützen. Gleichfalls erschwert dieser aber auch das Öffnen des Gehäuses. Da die technischen Innereien zusätzlich sehr eng in ihrem Gehäuse eingeschlossen sind, ergab sich am Ende für die Motorola Moto 360 leider nur ein Reparatur-Score von 3 der 10 möglichen Punkte.

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