Moto 360: Motorola reagiert auf Batterie-Kontroverse

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Die Motorola Moto 360 in ihrer Ladestation.
Die Motorola Moto 360 in ihrer Ladestation.(© 2014 CURVED)

Nur wenige Stunden standen die Vorwürfe im Raum: Die Reparatur-Experten von iFixit hatten beim Auseinandernehmen der Moto 360 eine vermeintlich schwächere Batterie vorgefunden, als sie der Hersteller verspricht. Gegenüber Computerworld hat Motorola den Vorfall jetzt kommentiert. Wie es aussieht, soll der Akku im Inneren trotz des verräterischen Aufklebers durchaus den Angaben entsprechen.

Der Aufkleber auf der Batterie der Motorola Moto 360 gibt eine elektrische Ladung von 300 mAh an, allerdings wirbt der Hersteller mit 320 mAh. Die Erklärung von Motorola: Bei Batterien solle die elektrische Ladung in mehreren Größenordnungen angegeben werden. Die sogenannte Mindestladung beträgt demnach tatsächlich nur 300 mAh, die typische Ladung läge aber bei den beworbenen 320 mAh. Aus Platzgründen sei es aber nicht möglich gewesen, wie bei den Batterien anderer Motorola-Geräte üblich, beide Werte aufzudrucken.

Motorola Moto 360 also doch mit 320 mAh-Akku

Der Akku, der die Motorola Moto 360 mit Energie versorgt, sollte demnach also doch die beworbene Ladung bieten. Zwar werden die 20 mAh Differenz am Ende wohl kaum eine um Tage längere Laufzeit bedeuten, doch ist es dennoch schön zu sehen, dass der Hersteller die Kritik aus der Community ernst nimmt und prompt reagiert. Ebenfalls zeigt dies, dass selbst Mysterien, die im Inneren einer Smartwatch wie der Moto 360 verborgen sind, nicht lange unentdeckt bleiben.


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