Nachtclub für Oculus Rift: Steht VR vor dem Durchbruch?

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Laut dem CEO von Utherverse Digital werden Pornos Virtual Reality zum Durchbruch verhelfen
Laut dem CEO von Utherverse Digital werden Pornos Virtual Reality zum Durchbruch verhelfen(© 2014 CC: Flickr/Lilit Matevosyan)

Red Light Center ist ein schlüpfriges Online-Multiplayer-Spiel für Erwachsene, Red Light Center 2.0 hingegen könnte bald den Hype um Virtual-Reality ins Rollen bringen: 40 Millionen US-Dollar haben dessen Macher von Utherverse Digital in die Hand genommen, um die neue Version zu entwickeln, die bald mit der Virtual Reality-Plattform Oculus Rift kompatibel sein soll.

In Red Light Center können erwachsene Menschen in virtuellen Welten virtuellen Sex miteinander haben. Dass dieser kostenpflichtige Service gut angenommen wird, zeigt schon das Alter des Spiels, das nur geringfügig niedriger ist als das von World of Warcraft. Ähnlich wie beim Online-Rollenspiel von Blizzard müssen auch die Macher von Red Light Center aber ihr "Spiel" ständig verbessern und Updates herausbringen – und die Ankündigung von Red Light Center 2 zeigt nun, dass Utherverse Digital nicht einfach nur der technischen Entwicklung hinterherlaufen und seine Spielgrafik aufmöbeln möchte.

Die Porno-Industrie bestimmt, wo es lang geht

Red Light Center 2 soll dank Virtual Reality-Headsets wie dem Oculus Rift noch echter rüberkommen und im Gegenzug soll Virtual Reality seinen Durchbruch erleben und sich rasend schnell verbreiten. Brian Shuster, der CEO des Betreibers erklärte gegenüber Venture Beat: "Pornos bauten die Technologie für das Internet auf. Sie sorgten für die kritische Masse an Benutzern. Dasselbe wird mit Virtual Reality geschehen."

In der Tat könnte die Porno-Industrie Virtual Reality den nötigen Anschub geben und dafür sorgen, dass sich die ersten Geräte für Endkunden auch verkaufen. Wäre auch in diesem Gebiet einmal die "kritische Masse an Benutzern" erreicht, von der Shuster spricht, würden sich schnell Standards für Dateiformate und Medien herauskristallisieren. Infolgedessen wären der weiteren Verbreitung dann keine Grenzen mehr gesetzt. Ob das Ganze wirklich so geschehen wird, wie Shuster es sich überlegt hat, wird sich zeigen, wenn Red Light Center 2 und die Endnutzer-Version des Oculus Rift-Headsets auf dem Markt sind. Beides sollte eigentlich noch in diesem Jahr geschehen.


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