Nintendo Switch: Die wichtigsten Fragen zur Konsole sind noch offen

Am Donnerstag hat Nintendo seine neue Konsole vorgestellt: Switch. Während der Hype-Train schon ordentlich Fahrt aufgenommen hat, sind so viele Fragen noch offen.

Wie viel Power hat sie?

"NVIDIAs Tegra-Prozessor treibt das neue Home-Entertainment-System von Nintendo, Nintendo Switch, an. Der hocheffiziente Prozessor beinhaltet eine NVIDIA-GPU, die auf derselben Architektur wie die GeForce-Grafikkarten basiert." Diese Info verbreitete Nvidia kurz nach der Vorstellung der Switch. Genauer wird's nicht. Nun waren Nintendo-Konsolen nie dafür bekannt, wirkliche High-Performer zu sein. Und der relativ "cartooneske" Look lässt uns auch dieses Mal vermuten, dass wir nicht zu viel Highend-Grafik erwarten brauchen.

Welche Auflösung hat der der Handheld-Tablet-Hybrid?

Die Switch kommt mit einem eingebauten Display, das jederzeit aus der Konsole herausgelöst werden kann, um auch unterwegs zu spielen. Bislang ist aber unklar, wie groß das Display ist und über welche Auflösung es verfügt. Für uns sieht das nach einem Device zwischen sechs und sieben Zoll aus. Full-HD ist da schon Pflicht, 4K wäre wünschenswert. Der Tegra-Chipsatz wäre zumindest dazu in der Lage. Dann ist allerdings fraglich, ob das Tablet überhaupt lange genug durchhält, wenn es Spiele derart hochaufgelöst wiedergibt.

Wie hoch ist die Akkulaufzeit?

Denn mit großer Leistung kommt auch großer Verbrauch. Fraglos schaut das, was Nintendo im Trailer präsentiert, superschick aus. Während eines Flugs einfach das Konsolen-Game von Zuhause weiterzocken? Toll! Aber schaut das Display-Handheld-Ding doch relativ dünn aus. Mit allzu viel Akkuleistung brauchen wir da nicht zu rechnen.

Wie gut ist die Grafik auf dem TV?

Eingedockt gibt die Switch die Spiele auch auf dem großen Display wieder. Doch hier konkurriert Nintendo mit den upgedateten Versionen der Playstation und Xbox, die etwa volle VR-Unterstützung und HDR liefern. Wer denkt, dass das Dock mehr Leistung beinhaltet, dürfte enttäuscht werden. Offenbar ist das Dock nur dazu da, das Tablet aufzuladen und das Bild auf den Fernseher zu bringen.

Was ist mit den Cartridges?

Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um Spiele handelt. Beim 3DS etwa kommt SD-Speicher zum Einsatz. Denkbar wäre aber eine einfache Speichererweiterung, während Spiele als Download auf das Gerät kommen könnten.

Für wen ist die Konsole?

Wer früher eine Wii oder WiiU besaß, ist nun erwachsen – oder auf dem besten Weg dorthin. So verwundert es nicht, dass man kein einziges Kind im Trailer zu sehen bekam, dafür Männer und Frauen in ihren Zwanzigern und Dreißigern. Die Switch soll offenbar der perfekte Kompromiss für all jene sein, die durchaus gerne zu Hause die Konsole anwerfen, aber auch unterwegs zocken wollen. Immerhin diese Frage lässt sich mit Blick auf den Trailer beantworten. Die gezeigten Spiele lassen aber auch keinen Zweifel daran, dass man neben neuen Games auf die Fortsetzung von Klassikern setzt.

Kommt sie mit Bewegungssteuerung?

Wer hat sich damals nicht bei Tennis vor dem Fernseher nicht fast den Arm ausgekugelt? Schließlich war die neue Eingabemethode das, was der ersten Wii-Generation damals zum Durchbruch verhalf. Doch es sieht ganz danach aus, als ob Nintendo bei der Switch darauf verzichtet – oder die neue Konsole zumindest nicht damit bewerben will.

Was kostet sie?

Völlig unklar. Ebenso, ob das Dock extra kostet. Und wie viel wir für den Controller bezahlen müssen. Im März soll die Konsole in den Handel kommen. Bleibt zu hoffen, dass Nintendo in den nächsten Monaten mehr Details zur Switch verrät.


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