Nintendo Switch: Online-Modus wird deutlich günstiger als bei Xbox und PS4

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Ein Vorteil der Nintendo Switch sind die zahlreichen Multiplayer-Möglichkeiten.
Ein Vorteil der Nintendo Switch sind die zahlreichen Multiplayer-Möglichkeiten.(© 2016 YouTube/Nintendo)

Wer online mit Freunden zocken will, muss zahlen. Auf der PS4 werden rund 50 Euro im Jahr fällig, bei der Xbox One sogar 60 Euro. Nintendo will beide deutlich unterbieten.

Am 3. März 2017 kommt die Nintendo Switch endlich in den Handel. Einer der großen Vorteile der Konsole ist der Multiplayer-Modus. Lokal könnt Ihr ganz einfach mit einem Freund zocken, in dem Ihr die zwei mitgelieferten Joy-Cons aus der Controller-Halterung zieht und unter Euch aufteilt. Zusätzlich könnt Ihr weitere Joy-Cons kaufen und bis im Netzwerk bis zu acht Konsolen zusammenschließen, um gegeneinander zu spielen.

Nintendo erstmal mit kostenpflichtigem Online-Modus

Darüber hinaus wird die Switch wie bei der PS4 oder der Xbox One einen kostenpflichtigen Online-Modus bieten. Und der soll laut Polygon günstiger werden als bei der Konkurrenz. Für Playstation Plus auf der PS4 bezahlt Ihr zum Beispiel 6,99 Euro für einen Monat, 19,99 Euro für drei Monate und 49,99 Euro für ein Jahr. Bei Microsoft sehen die Preise ähnlich aus. Nur das Zwölf-Monate-Abo für die Xbox One ist mit einem Preis von 59,99 Euro etwas teurer. Nintendo will diese Preise unterbieten. In einem Interview mit der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei gab Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima einen jährlichen Preis zwischen 2.000 und 3.000 Yen an. Das entspricht etwa 16 beziehungsweise 24 Euro.

Allerdings ist der Umfang von Nintendos Online-Service etwas eingeschränkter als der von Sony und Microsoft. Denn während beide Konkurrenten monatlich kostenlose Spiele und Rabatte auf Games bieten, wird es bei Nintendos Dienst pro Monat nur ein NES oder "Super Nintendo"-Spiel geben, das Ihr auch nur in diesem Monat zocken könnt. Dazu kommt, dass Nintendo wesentliche Multiplayer-Funktionen wie Voice-chatting nicht über die Konsole anbietet, sondern in eine Smartphone-App auslagert.

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