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Nintendo Switch Test: Deshalb gefällt euch die Konsole (nicht)

Nintendo Switch
Nintendo Switch (© 2017 CURVED )
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Die Nintendo Switch ist nun schon seit fünf Jahren auf dem Markt. Wir haben die Konsole zum Release getestet und verwenden sie noch heute. In unserem Nintendo Switch Test haben wir unsere langjährige Erfahrung für euch zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Nintendo Switch Test: Damals und heute

Die Nintendo Switch gehört mittlerweile längst zu den alten Hasen im Konsolenregal und dennoch ist sie nach wie vor beliebt. Das ist vielleicht sogar etwas untertrieben, denn erst letztes Jahr war der Hype um die Konsole so groß, dass sie global ausverkauft war. Gut, das lag vornehmlich am Release von Animal Crossing, doch eines ist klar: Die Switch ist für Nintendo ein voller Erfolg .

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Dabei sah es zuerst gar nicht gut aus für die Konsole. Auch wir waren nach unserem ersten Test eher mäßig begeistert, da es kaum Spiele gab und die ganze Aufmachung etwas unfertig wirkte. Inzwischen hat sich jedoch einiges getan und auch wir sehen einige Sachen anders. Deshalb haben wir uns noch einmal hingesetzt und alles für euch analysiert.

Design: Praktisch aber nicht ganz durchdacht

Nintendos Konzept besteht aus einem Tablet, das am Fernseher in ein Dock gesteckt wird, und so das Signal aufs TV überträgt. So könnt Ihr nahtlos auf der Couch weiterzocken. Dieser Hybridansatz ist neu. Aber ist neu immer besser? Nicht ganz. Weil sich die Konsole mit Kompromissen herumschlägt, denkt Nintendo über Hardwareupdates nach. Allein das dürfte einige Fans verärgern und Neukäufer abschrecken. Wer hat schon Lust, viel Geld zu investieren in Technik, die demnächst überholt ist?

Unser altes Test-Video:

Das Dock: müheloser Wechsel zwischen Handheld- und TV-Modus

Das Dock gefällt uns richtig gut. Im Handumdrehen können wir das Tablet hineinschieben und wieder herausholen. Der Anschluss macht einen stabilen Eindruck. Häufiges Anstecken und Abziehen sollten da keine Problem bereiten. Ein bisschen müsst Ihr Euch nur an die Position gewöhnen, wo denn nun genau der USB-Anschluss im Dock sitzt. Doch selbst wenn Ihr den nicht genau trefft, beschädigt Ihr das Tablet durch hin- und herschieben nicht. Auch das Ein- und Ausstecken des Tablets während das Spiel lief, hat super funktioniert. Innerhalb von etwa zwei Sekunden zeigte der Fernseher das Bild an. So konnten wir an derselben Stelle weiterspielen, an der ich auf dem Tablet aufgehört hatte.

Nintendo Switch
Die Nintendo Switch in ihrer Docking-Station (© 2017 CURVED )

Was ein bisschen nervt, ist der Lüfter des Tablets, der schon auf Hochtouren dreht, selbst wenn wir nur das Menü der Konsole über den Fernseher laufen lassen. Beim Spielen heizt sich das Tablet im Dock zudem auf. Im Vergleich zur Geräuschkulisse der Playstation 4 ist die Nintendo Switch im Test aber relativ leise.

Das Tablet: Ergonomisch ist das nicht

Der Aufbau der Switch ist schnell zusammengefasst. An der oberen linken Seite sitzen neben dem Powerknopf die Lautstärke-Tasten. Auf der rechten oberen Seite befinden sich der Einschub für die kleinen Game Cards (die Cartridges der Spiele) sowie der Kopfhöreranschluss. Bluetooth-Headsets werden nicht unterstützt. Auf der Rückseite können wir einen Stand ausklappen.

Für Einzelspieler-Games oder wenn Ihr online oder im WLAN gegen andere Switch-Spieler zockt, steckt ihr die Joy-Cons links und rechts am Tablet fest. Das geht erstaunlich gut über eine Metallschiene. Per Knopf löst Ihr die Verbindung und zieht die Gamepads ab. Der Modus ist etwas unhandlich, aber stabil.

Doch beim Herausziehen der Joy-Cons, sei es vom Grip, Tablet oder der Handgelenkschlaufe, drücke ich permanent die Knöpfe des Joy-Con. So richtig durchdacht wirkt das noch nicht, Nintendo. Spielerisch ist es zudem ungewohnt, mit einen so breiten Handheld zu zocken, wenn die Joy-Cons am Tablet angebracht sind.

Der Akku des Tablets hält bei Zelda etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Klingt nach wenig, reicht es in der Praxis dann doch meistens aus. Nach zwei Stunden legt ihr die Handheld-Konsole eh zur Seite legen, da die Größe des Tablets mit angesteckten Joy-Cons auf Dauer unbequem ist. Doch zum Glück hat Nintendo dem Tablet einen Stand spendiert, sodass ich zumindest im Zug dann auch mit dem Pro-Controller weiterzocken kann.

Die Joy-Cons: Kleiner geht's kaum

Die Controller heißen Joy-Cons und bestehen aus einer linken und einer rechten Einheit. Sie sind winzig. Mini-Knöpfe auf sehr kleinen Gamepads. Allerdings sind sie auch superleicht, wie alles an der Konsole. An das kleine Format mussten wir uns im Nintendo Switch Test beim Zocken jedoch erstmal gewöhnen.

Das gilt vor allem wenn ich nur einen davon waagerecht als Controller verwendet. Für Kinderhände mag das funktionieren, doch für Erwachsene ist es auf Dauer sehr fummelig. Doch um kurz mal zwischendurch mit Freunden eine Runde Mario Kart zu zocken, reicht es. Praktisch sind die Handgelenksschlaufen. Diese werden an der Seite des Joy-Con auf dieselbe Schiene geschoben, mit der der Controller sonst am Tablet festhält. Ist diese befestigt, drücken sich zumindest die waagerechten Schultertasten präziser.

Alternativ könnt ihr beide Joy-Cons auf ein Mittelteil, den "Joy-Con-Grip", stecken. Dann haltet Ihr einen fast quadratischen Controller in den Händen. Aber auch das fühlt sich für Erwachsenenhände sehr seltsam an.  Alles ist so nah beieinander und klein. Vor allem rechts müsst Ihr mit dem Daumen über den Analogstick greifen, wenn Ihr die ABXY-Knöpfe erreichen möchtet.

Leistung und Spiele: Großes aus kleinen Ursprüngen

Mit 6,2 Zoll und einer HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) bietet das Tablet der Nintendo Switch ein bisschen wenig, doch die Qualität enttäuscht nicht. Im Gegenteil: Titel wie "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" oder "Mario Kart 8" sehen scharf und farbintensiv aus. Wahrscheinlich hat sich Nintendo für die niedrigere Auflösung entschieden, um den Akku zu schonen. Denn wenn das Tablet im Dock sitzt, sehen wir die Spiele in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auf dem Fernseher. Zumindest in der Theorie, denn "Zelda" läuft zum Beispiel  nur mit 900p und gerade mal 30 Bildern pro Sekunde. Viel zu wenig für TVs, die mittlerweile schon 4K-Material abspielen können!

Der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte definitiv zu klein. Allein "Zelda" nimmt als Downloadspiel fast die Hälfte ein. Selbst die 64 GB der angekündigten OLED-Switch sind nach heutigen Maßstäben lächerlich. Wenigstens gibt es einen Slot für microSD-Karten, um den Speicher um 2 TB zu erweitern. Ihr seid also gut beraten in eine schnelle Karte mit viel Kapazität zu investieren, wenn ihr viele Spiele auf der Konsole speichern wollt.

Auch der Nvidia-Prozessor der Switch ist nicht der Beste, doch er erledigt seinen Job. Wir waren im Switch Test beeindruckt wie Nintendo es schafft sogar grafisch aufwendige Titel wie Borderlands oder BioShock auf der kleinen Konsole zum Laufen zu bringen. Sicher auf anderen Konsolen oder Gaming-PCs läuft alles flüssiger und das auch in höherer Auflösung, doch dafür könnt ihr diese nicht mitnehmen. Hier hat Nintendo eine Lücke gefunden, für die wir die Leistungseinbußen in Kauf nehmen.

Mehr als Mario, Zelda und Co.

Das Nintendo-Universum hat sich in den letzten Jahrzehnten vor allem auf seine eigenen Titel eingeschossen. Mario, Zelda, Donkey Kong, Metroid und Co. sind auch 2021 noch so beliebt wie in den Neunzigern.  Zum Launch gab es deshalb den Blockbuster The Legend of Zelda: Breath of the Wild, doch sonst kaum nennenswertes.  Erst später folgten Titel wie Super Mario Kart 8 Deluxe, Super Mario Odyssey, Super Smash Bros Ultimate, Luigi’s Mansion 3 oder Pokémon Schwert und Schild, die wir im Nintendo Switch Test natürlich alle gezockt haben.

In den letzten Jahren hat Nintendo sich jedoch bemüht die Rechte für diverse "Fremdtitel" zu erwerben. So haben sie beispielsweise das sechs Jahre alte Skyrim auf die Handheld-Konsole gebracht. Dazu gesellen sich klangvolle Namen wie Minecraft, Fortnite, The Witcher, Dark Souls, BioShock, Borderlands und sogar Doom. Über zu wenig Vielfalt können wir uns bei der Switch nun wirklich nicht mehr beschweren. Außerdem ist es cool, die vom Fernseher bekannten Titel in den Rucksack zu stecken und im Urlaub oder auf dem Weg zur Arbeit weiter zu zocken.

Fazit: Eine Konsole, die ihre Nische gefunden hat

Wenn Ihr unschlüssig seid, ob die neue Nintendo-Konsole etwas für euch ist, nehmt vorher unbedingt die Controller in die Hand. Die Joy-Cons sind winzig, die Knöpfe mini. Gerade größere Männer werden deshalb kaum Freude daran haben. Natürlich könnt ihr euch auch einen  richtigen Controller dazukaufen, doch der kostet dann halt extra (und das nicht zu knapp).

Was die Spiele angeht, so überzeugte uns die Nintendo Switch im Test vor allem durch ihre Handheld-Funktion. Die zahllosen Mario-Titel, die Donkey-Kong-Spiele und alles andere aus dem Nintendo-Universum hat seinen ganz eigenen Reiz, doch am besten fanden wir es, Triple-A-Titel aus anderem Hause einfach mal mit auf die Straße zu nehmen.

Preislich müsst ihr bei der Standard-Version etwa 320 Euro einplanen, was wir etwas teuer finden angesichts der gebotenen Hardware. Die Nintendo Switch Lite kostet euch nur rund 200 Euro, dafür könnt ihr hier die Joycons nicht abnehmen und auch nicht auf dem Fernseher spielen. Falls ihr online spielen wollt, kommen übrigens jährlich 20 Euro hinzu.

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In diesem Artikel

Nintendo Switch: Testbericht und Fotos

Top
  • sehr gut verarbeitet
  • Metallschiene verspricht Stabilität beim häufigen an- und abstecken der Controller
  • einzigartiges Konzept
Flop
  • zu wenig Games zum Launch
  • preisintensiv
Wie findet ihr das? Stimmt ab!
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