Nintendo Switch: So wenig Gewinn macht Nintendo mit jeder Konsole

Die Produktionskosten der Nintendo Switch liegen knapp unter dem Verkaufspreis der Konsole
Die Produktionskosten der Nintendo Switch liegen knapp unter dem Verkaufspreis der Konsole(© 2017 CURVED)

Die Nintendo Switch kostet hierzulande knapp 330 Euro - ohne Spiele. Doch einen Riesengewinn dürften die Japaner trotz guter Verkaufszahlen nicht erwarten.

Die japanische Firma Formalhaut Techno Solutions hat die Produktionskosten der Nintendo Switch analysiert. Demnach macht Nintendo mit jedem Verkauf seiner Konsole und der Controller ein kleines Plus.

42 Dollar Gewinn pro Konsole

Etwa 257 Dollar kostet die Herstellung der Nintendo Switch. Bei einem Verkaufspreis von 299 Dollar ist das eine Gewinnmarge von 42 Dollar pro verkaufter Konsole. Oder in Europreisen: Rund 243 Euro Produktionskosten bei 277 Euro Verkaufspreis (ohne Steuern) macht einen Gewinn von ca. 34 Euro pro Konsole. Bei diesem Überschlag darf aber nicht vergessen werden, dass auch die Händler mit dem Verkauf der Konsole einen Gewinn erzielen. Nintendos tatsächlicher Gewinn pro Konsole dürfte also geringer ausfallen.

Diese Kosten setzen sich aus den verschiedenen Komponenten zusammen. Während Touchscreen, Prozessor und Dock auf ca. 167 Dollar kommen, kosten die Joy-Cons rund 45 Dollar in der Herstellung. Mitte März hatte sich die neue Konsole bereits 1,5 Millionen Mal verkauft.

Im Vergleich: Die Produktionskosten der Xbox One von Microsoft und der Playstation 4 von Sony lagen zum Verkaufsstart 2013 bei 347 Dollar (Xbox) und 381 Dollar (PS4). Verkauft wurden sie für rund 500 Dollar (Xbox) und 400 Dollar (PS4.)

Weitere Artikel zum Thema
"The Punis­her” ballert ab Mitte Novem­ber auf Netflix
Christoph Lübben
Der Punisher Frank Castle mit Totenkopf-Shirt
Der Startschuss fällt im November: Nun ist das Datum bekannt, ab dem "The Punisher" auf Netflix zu sehen sein wird. Es gibt zudem einen neuen Trailer.
Google Daydream View (2017) im Test: virtu­elle Reali­tät, realer Komfort
Marco Engelien1
Daydream View besteht aus Brille und Controller.
Neue Linsen sollen in Googles neuer Daydream View für größere Blickwinkel und schärfere Bilder sorgen. Dafür kostet sie mehr Geld. Zurecht? Der Test.
Samsung bestä­tigt "Augmen­ted Reality"-Support für Galaxy Note 8
Francis Lido7
Das Galaxy Note 8 wird bald ARCore unterstützen
Samsung und Google arbeiten bei ARCore zusammen: So soll die Plattform für Augmented Reality auf aktuellen Samsung-Flaggschiffen verfügbar werden.