Oculus Rift bringt letztes Dev-Kit vor finalem Release

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Oculus Rift hat schon Nachahmer gefunden: Auch Sony, Apple und Samsung sollen an Virtual Reality-Headsets arbeiten
Oculus Rift hat schon Nachahmer gefunden: Auch Sony, Apple und Samsung sollen an Virtual Reality-Headsets arbeiten(© 2014 Oculus)

Oculus VR hat bekannt gegeben, dass sich erste Exemplare der zweiten Entwicklerversion von Oculus Rift auf dem Weg zu Vorbestellern befinden. Die letzte Version des Virtual Reality-Headsets vor der offiziellen Markteinführung beruht auf dem "Crystal Cove" geannten Prototypen, den das Unternehmen auf der CES 2014 vorgestellt hat, kurz bevor Facebook es gekauft hat.

Augenscheinlichste Neuerung der aktuellen Fassung ist ein überarbeitetes Äußeres, während die Entwickler die Auflösung des Displays noch einmal gehörig hochgeschraubt haben: Waren es in der Vorgängerversion noch 1280 x 800 Pixel, stellt das Developer Kit 2 3D-Welten in 1080p, also 1920 x 1080 Pixeln dar. Das ist ein begrüßenswerter Schritt, ließen sich bislang doch einzelne Pixel allzu gut ausmachen. Solche Bildpunkte sind zwar immer noch zu erkennen, doch bräuchte es wohl ein Update auf QHD, um den Effekt vollständig zu beseitigen, was sich wohl im Preis niederschlagen würde.

Erste Charge schon ausverkauft

Oculus Rift verspricht aber, vor allem eine Virtual Reality-Erfahrung zu einem vernünftigen Preis zu bieten. 350 US-Dollar kostet demnach die neue Testversion, während das Unternehmen weiterhin die verwendete Hardware gegen höherwertige Komponenten austauscht. So liefert das nun verbesserte Display weniger verschwommene Bilder bei Bewegungen. Zuvor hatte so manche Testperson nach einer zu langen Session im virtuellen Raum über Übelkeit oder Kopfschmerzen geklagt. Im Lieferumfang befindet sich zudem eine externe Kamera, die Kopfbewegungen des Trägers registriert und entsprechend in der digitalen Umgebung umsetzt. Wer sich jetzt schon eine Vorabversion holen möchte, muss allerdings Geduld mitbringen: 45000 Vorbestellungen hat Oculus bislang erhalten. 10000 Geräte sollen noch im Juli rausgehen. Die endgültige Fassung soll im kommenden Jahr auf den Markt gebracht werden.


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