OnePlus 3: Jüngstes Update ermöglicht offenbar die volle RAM-Nutzung

Update für das OnePlus 3 soll RAM-Management verbessern: Das aktuelle Top-Modell des chinesischen Unternehmens wurde nach dem Release kritisiert – unter anderem dafür, dass der 6 GB große Arbeitsspeicher vom Betriebssystem OxygenOS nicht voll ausgenutzt würde. Das Update auf Version 3.2.1 soll in diesem Punkt nachbessern.

Viele Nutzer sollen sich beschwert haben, dass auf dem OnePlus 3 trotz des sehr großen Arbeitsspeichers ständig laufende Hintergrundprozesse beendet und Apps geschlossen würden. OnePlus versprach, mit dem Update auf OxygenOS 3.2.1 diesen Mangel auszuräumen. PhoneArena hat nun das OnePlus 3 jeweils vor und nach dem Update mit vielen Aufgaben belastet, um zu überprüfen, ob das RAM-Managment durch die neue Software tatsächlich verbessert wird.

Das Update lohnt sich

Vor dem Update des OnePlus 3 zeigt sich, dass tatsächlich einige Prozesse nicht ausgeführt werden: Bei drei geöffneten Apps, drei laufenden Spielen und fünf offenen Browser-Tabs zur gleichen Zeit werden zum Beispiel die Spiele-Apps zwar nicht geschlossen; ein Weiterspielen nach erneutem Öffnen ist aber nicht an der gleichen Stelle wie zuvor möglich. Außerdem wird im Browser einer von fünf Artikeln gar nicht geladen.

Nach dem Update auf OxygenOS 3.2.1 scheint das RAM-Management auf dem OnePlus 3 tatsächlich besser zu funktionieren: Auch bei 10 gleichzeitig geöffneten Tabs im Browser können alle problemlos geöffnet und angesehen werden. Erst bei 15 parallel offenen Tabs bekommt das Smartphone Probleme. Aber auch dann sind alle Apps noch offen und die Spiele an der Stelle, an der sie verlassen wurden. Fraglich sei laut PhoneArena allerdings, wie sich eine solch hohe Belastung langfristig auf die Akkulaufzeit auswirke.


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