Passwort unsicher: Tesla-Autos können gehackt werden

Tesla hat in Sachen Sicherheit noch etwas aufzuholen
Tesla hat in Sachen Sicherheit noch etwas aufzuholen(© 2014 Tesla/James Lipman)

Um ein Tesla-Elektroauto zu knacken, bedarf es wenig mehr als eines Handys. Diese Sicherheitslücke kann auftreten, wenn Besitzer der Fahrzeuge sich online registrieren und Dritte des Passworts habhaft werden. Das hat Nitesh Dhanjani, Sicherheitsberater, Autor mehrerer Bücher und selbst Besitzer eines Tesla-Autos, laut Softpedia herausgefunden.

Zwar sei es auf diese Weise nicht möglich, den Wagen zu starten. Doch ein Einbruch in das Auto und Diebstahl von Wertgegenständen ist laut Dhanjani ganz einfach möglich, solange ein Hacker nur an das Passwort des Halters gekommen ist.

Richtlinien zur Passwortvergabe unzureichend

Bei lediglich sechsstelligen Passwörtern, wie von Tesla vorgesehen, wären einfache Brute-Force-Angriffe allzu schnell von Erfolg gekrönt. Besonders heikel ist hierbei, dass es keinerlei Sicherheitsmechanismus gebe, der bei mehrmaliger Falscheingabe des Passworts weitere Versuche unterbinden würde.

Der Sicherheitsfachmann beklagt auf seinem Blog weiter, dass Kunden des Unternehmens durch Phishing, Malware oder E-Mail-Hacks schnell Opfer von Betrug werden könnten, sodass sich Unbefugte Zutritt zu fremden Wagen verschaffen. Auch die Manipulation von Mitarbeitern, um sich Tesla-Autos zugänglich zu machen, sei auf diese Weise möglich.

Dhanjani habe bereits Tesla über die Sicherheitslücken informiert. Dort sei man stets bestrebt, den größtmöglichen Schutz von persönlichem Eigentum der Kunden zu erzielen. Zu den konkreten Problemen, die der Experte nennt, äußerten sich die Mitarbeiter des kalifornischen Unternehmens allerdings nicht.


Weitere Artikel zum Thema
Beats vs. Bose vs. B&W: die besten Noise-Cancel­ling-Kopf­hö­rer im Vergleich
Stefanie Enge1
Schwarz, Silber, Rot: Noise-Cancelling von Sennheiser, Bose und Beats (v.li.)
Bose Quiet Comfort 35, Sennheiser PXC 550 Wireless, Beats Studio3 Sennheiser oder Bowers & Wilkins PX: Welcher Kopfhörer schirmt am besten ab?
Galaxy S9: Samsung könnte den Finger­ab­druck­sen­sor ins Display inte­grie­ren
Guido Karsten3
In der Zeichnung umgibt das Display des Galaxy S9 die Fläche des Fingerabdrucksensors
Beim Galaxy S9 ragt der Fingerabdrucksensor womöglich als Insel in das Display hinein. Dies lässt ein Patentantrag vermuten.
Nokia 3 erhält Sicher­heits­up­date für Okto­ber
Michael Keller1
Das Nokia 3 ist seit Ende Juni 2017 in Deutschland erhältlich
Das Nokia 3 wird mit dem Sicherheitsupdate für Oktober bedacht – und der Herausgeber zeigt, dass er nicht nur seine High-End-Smartphones im Blick hat.