Preise für RAM im Keller: iPhone 6s soll sie wieder steigen lassen

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Das iPhone 6s dürfte dem iPhone 6 sehr ähnlich sehen
Das iPhone 6s dürfte dem iPhone 6 sehr ähnlich sehen(© 2015 CURVED)

Im September dürfte das neue iPhone 6s erscheinen und sich vermutlich wieder in Rekordzeit etliche Millionen Mal verkaufen. Dass sich allein Apples Smartphone deutlich auf den Markt für die enthaltenen Bauteile auswirkt, zeigt nun ein Bericht der taiwanesischen DigiTimes, der sich mit der preislichen Entwicklung von Arbeitsspeicher beschäftigt.

Der Preis für Arbeitsspeicher, der in Smartphones verbaut werden kann, soll demnach aktuell so niedrig sein wie schon lange nicht mehr: Wie DigiTimes unter Berufung auf Taiwans Central News Agency und Angaben der auf Halbleiter spezialisierten Webseite DRAMeXchance des Marktforschungsunternehmens TrendForce angibt, sollen die Preise für ein 4 Gb großes DDR3-Arbeitsspeichermodul im zweiten Quartal 2015 um etwa 9 Prozent fallen. Aktuell sei der Speicher damit so billig wie seit etwa 26 Monaten nicht mehr und koste bloß 2,92 Dollar.

iPhone 6s soll Preise wieder ansteigen lassen

Dem Report zufolge wird erwartet, dass zu Beginn des dritten Quartals 2015 die Preise wieder ansteigen werden. Grund dafür soll allein der Start der Massenproduktion des iPhone 6s sein: Apple soll demnach für sein neues Smartphone so viel Speicher benötigen, dass das Angebot auf dem Markt geringer ausfällt und der Preis wieder steigt.

Auch wenn der Bericht die Preisentwicklungen für Arbeitsspeicher anhand eines 4-Gb-DDR3-Moduls erklärt, so ist nicht damit zu rechnen, dass Apple im iPhone 6s solchen Speicher verbauen wird. Bereits mehrfach hieß es aus der Gerüchteküche, dass im nächsten iPhone erstmals 2 GB RAM verbaut werden sollen. Außerdem wird erwartet, dass anstatt von DDR3-Speicher der schnellere DDR4-RAM zum Einsatz kommt. Die Auswirkungen der anlaufenden Massenproduktion des iPhone 6s auf die Preise für solche Module dürften aber die gleichen sein.


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