Samsung und Ice Watch arbeiten gemeinsam an Smartphone

Bei Samsung könnte es dank Ice Watch künftig bunt zugehen.
Bei Samsung könnte es dank Ice Watch künftig bunt zugehen.(© 2014 CC: Flickr/bdesham)

Wem die Smartphones der Marke Samsung bislang nicht bunt genug sind, dürfte diese Nachricht freuen: Der südkoreanische Elektronikkonzern hat eine Kooperation mit dem Hersteller der trendigen Ice Watches angekündigt. Gemeinsam wolle man keine Smartwatch, sondern kunterbunte Mobilgeräte im unteren Preissegment entwickeln und damit eine junge Käuferschaft ansprechen. Möglich seien neben Smartphones, die als poppige "Ice Phones" den Markt erobern sollen, auch günstige Tablets mit buntem Anstrich.

Smartphones und Tablets im Stile der trendigen Armbanduhr

Die poppigen Armbanduhren von Ice Watch, die in knallbunten Legostein-ähnlichen Verpackungen verkauft werden, sind insbesondere bei Jugendlichen aktuell sehr beliebt. Während sie mit ihrer bunten Gestaltung und dem markanten Gehäuse enorm auffallen, sind die Smartphones und Tablets der Marke Samsung bislang eher zurückhaltend designt. Besonders im Vergleich zu Geräten der Nokia Lumia-Reihe wirken Samsung-Smartphones recht farblos. Das könnte sich durch die Kooperation mit Ice Watch allerdings ändern.

Optisch sollen die gemeinsamen Mobilgeräte Medienberichten zufolge an die beliebten Armbanduhren erinnern. Darüber hinaus soll bei der Herstellung der "Ice Phones" und Tablets Silikon zum Einsatz kommen, sodass die Mobilgeräte auch haptisch wie die robusten Armbanduhren anmuten. Wie Android Next spekuliert, könnte es ein Einstiegs-Smartphone zum Preis von 100 Euro und eine darüber rangierende Version zum Preis von 200 Euro geben.

Samsung setzt auf jugendliches Images

Für den Elektronikkonzern ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit einem Unternehmen aus einer anderen Branche. Zuvor arbeitete man bereits mit Giorgio Armani, Ferrari und Swarovski zusammen. In all diesen Fällen ging es allerdings um Produkte mit einem luxuriösen Anstrich. Mit der Ice Watch-Kooperation schlägt Samsung daher einen gänzlich neuen Weg ein.


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