SlickLogin: Google kauft innovativen Passwort-Ersatz

Um "das Internet sicherer für jeden zu machen" hat sich Online-Riese Google ein weiteres Startup ins Unternehmen geholt, wie der neue Partner SlickLogin auf seiner Webseite verkündet. Dessen Idee wiederum ist ein zumindest für den Nutzer äußerst simple Login-Methode: Anstatt – oder wahlweise auch als zusätzliche Absicherung ergänzend zu – dem klassischen Eintippen eines Passworts muss lediglich das Smartphone in die Nähe des Computers gehalten werden.

Unerhört einfacher Login

Folgendes tut SlickLogin im Hintergrund: Ein Klick auf den Login-Button spielt am Computer ein Hochton-Signal ab, das vom menschlichen Gehör nicht erfasst wird. Das soll es auch gar nicht, denn dafür wird ein Smartphone mit dazugehöriger App genutzt, um den Ton über das Mikrofon aufzunehmen. Passt das bei jeder Anfrage individuell generierte akustische Signal, verschickt das Smartphone eine Bestätigung an den Server und der Login am Computer wird durchgewunken. Das Einzige, was Du als Nutzer tun musstest, war Dein Smartphone an den Computer zu halten.

Auch auf Seiten der Anbieter will SlickLogin es möglichst simpel halten: Für die Inanspruchnahme des Dienstes soll nicht einmal eine eigene App nötig sein; bestehende Software müsste lediglich um fünf Zeilen Code ergänzt werden. So hieß es zumindest vor gut fünf Monaten in einem Bericht von TechCrunch, als das Startup mit seiner Idee in den Beta-Test ging.


Weitere Artikel zum Thema
Drei Jahre USB-C: Wo bleibt die verspro­chene Einfach­heit?
Fabian Rehring4
Typ C: bei Smartphones schon Standard, bei den Zubehörherstellern noch kaum
2014 ging USB-C mit üppigen Versprechen an den Start. Doch anstelle von "unkompliziert" heißt es heute vor allem: Willkommen im "Dongle-Life!"
Google sammelt seit Anfang 2017 unge­fragt Eure Stand­ort­da­ten
Francis Lido1
Ob Ihr wollt oder nicht; Android-Smartphones und -Tablets senden (noch) Euren Standort an Google
Big Google is watching you: Android-Geräte senden Euren Standort an das Unternehmen. Auch die Deaktivierung der Ortungsdienste ändert daran nichts.
Auf dem Galaxy S9 soll Bixby zum echten Assis­ten­ten werden
Guido Karsten
Auf dem Galaxy S9 soll Bixby wohl deutlich mehr leisten als auf dem Vorgängermodell
Das Galaxy S9 setzt wohl stärker auf Samsungs KI-Assistenz. In China teaserte das Unternehmen nun offenbar eine neue Benutzeroberfläche mit Bixby an.