Slingshot 2.0: Facebook krempelt den Snapchat-Klon um

Peinlich !6
Ihr könnt nun anderen Nutzern in Slingshot 2.0 folgen, deren Bilder ihr im Feed zu sehen bekommt
Ihr könnt nun anderen Nutzern in Slingshot 2.0 folgen, deren Bilder ihr im Feed zu sehen bekommt(© 2014 Slingshot, CURVED Montage)

Nach einem zunächst erfolgreichen Release ist es um Facebooks Snapchat-Klon Slingshot schnell ruhig geworden. Nun ist Version 2.0 für iOS und Android da – und soll den Messenger mit neuen Features wieder auf Kurs bringen. Ein Eintrag im offiziellen Blog erläutert die Neuerungen.

Gut kopiert ist halb gewonnen – dieses Motto scheint Facebook auch mit Slingshot 2.0 zu verfolgen. Neuerdings könnt Ihr in der App auch anderen Nutzern folgen, ganz so, wie es auch bei Instagram und Twitter der Fall ist. Im Feed erscheinen dann immer zuerst jene Beiträge. Die Entwickler haben sich zudem Feedback zu Herzen genommen und die Methode, Inhalte zu teilen, überarbeitet. Fotos und Videos lassen sich nun etwa mit nur zweimaligem Klopfen auf den Bildschirm teilen. Ruft Ihr die Kamera per Wisch auf, seht Ihr automatisch alle Inhalte der letzten 24 Stunden. Ältere Aufnahmen werden standardmäßig gelöscht.

Ein Alleinstellungsmerkmal fehlt weiterhin

Auch die Bildbearbeitung soll nun leichter vonstattengehen und bietet mehr Filter zur Verfremdung. Auch an der Navigation haben die Designer gefeilt und das Wechseln zwischen den einzelnen Funktionen per Wischgeste implementiert. Darüber hinaus bietet Slingshot 2.0 noch "viel, viel mehr", was genau, lässt der Blog allerdings offen, schließlich will Facebook, dass Ihr Euch die App herunterladet.

Ursprünglich hatte Slingshot versucht, mit einem obskuren Feature gegenüber dem Vorbild Snapchat zu punkten: Erhaltene Bilder konntet Ihr nur betrachten, wenn Ihr dem Absender ein eigenes Bild als Antwort zurückgeschickt habt. Das Feature erwies sich in der Praxis aber als wenig beliebt, sodass es schnell optional wurde.

Weitere Artikel zum Thema
Instant Apps sind nun Teil des Google Play Store
Michael Keller
Der Google Play Store ist die Basis für Android-Apps
Apps streamen, statt sie zu installieren: Der Google Play Store bietet nun die sogenannten Instant Apps an, die Google erstmals 2016 vorgestellt hat.
Nintendo Switch unter­stützt kabel­lose Kopf­hö­rer – wenn sie ein Kabel haben
Christoph Lübben
Nintendo Switch ist mit kabellosen Kopfhörern kompatibel – irgendwie
Seit dem Update auf Version 4.0 kann die Nintendo Switch wohl mit kabellosen Kopfhörern genutzt werden. Angeblich geht das aber nicht ganz ohne Kabel.
Google star­tet Bonus­pro­gramm für siche­rere Android-Apps
Francis Lido
Beliebte Android-Apps sollen sicherer werden
Ein neues Belohnungssystem soll ausgewählte Android-Apps sicherer machen. Dafür kooperiert Google mit HackerOne.