Spark ist Amazons eigenes Instagram für Powershopper

Ob Spark irgendwann auch auf die Fire-Tablets kommt?
Ob Spark irgendwann auch auf die Fire-Tablets kommt?(© 2017 CURVED)

Wenn Ihr nicht mehr wisst, was Ihr einkaufen sollt, könnte Amazon Spark weiterhelfen. Über den neuen Service sollen Kunden für andere Kunden Produktfotos teilen.

Amazon hat einen neuen Service in seine iOS-App integriert. Mit Spark können Amazon-Prime-Kunden Fotos von gekauften Produkten machen und in ihren Feed posten. Andere Amazon-Nutzer können dann durch Euren Feed scrollen, Eure Beiträge kommentieren oder mit einem "Smile" versehen. Das entspricht einem Like auf Facebook, Twitter oder Instagram. Im Vordergrund von Spark soll allerdings nicht Produktfotografie stehen.

Laut TechCrunch ist es das Ziel, dass Social-Media-Aktivitäten rund um verfügbare Produkte direkt bei Amazon stattfinden. Heißt im Klartext: Kauft Ihr ein neues Produkt beim Versandhändler, sollt Ihr den entsprechenden Schnappschuss lieber in Spark teilen und nicht auf Instagram oder Facebook. Schließlich lassen sich Produkte, die auf Spark gepostet werden, direkt von anderen Nutzern kaufen, wenn sie bei Amazon verfügbar sind. Eine kleine Einkaufstasche zeigt unten rechts am Bildrand an, ob und wie viele der abgelichteten Produkte beim Versandhändler erhältlich sind.

So funktioniert das Shopping-Instagram

Meldet sich ein Nutzer zum ersten Mal über die App bei Spark an, muss er mindestens fünf Interessen markieren, denen er folgen will. Auf Basis der Informationen erstellt der Dienst einen personalisierten Feed zusammen. Der kann neben Fotos von anderen Nutzern auch Produkte, Ideen und Umfragen enthalten. Wollt Ihr selbst ein Foto teilen, sei es laut The Verge wahrscheinlich, dass Amazon Euch Eure Schnappschüsse ähnlich wie Instagram mit Filtern bearbeiten lässt.

Derzeit ist die Spark-Funktion der Amazon-App ausschließlich in den USA verfügbar. Dass es der Dienst irgendwann auch nach Deutschland schafft, ist aber wahrscheinlich. Langfristig könnte Spark nämlich ein Teil des Bewertungssystems des Versandhändlers werden oder es komplett eresetzen. Ab dem 30. Juli 2017 wird Amazon Prime-Kunden erlauben, ihre bereits geschriebenen Bewertungen auch auf Spark zu posten.

Passend dazu soll sich Amazon vom "Top-Kundenrezensenten"-Programm wegbewegen und in Zukunft stattdessen sogenannte Enthusiasten belohnen, die viele Beiträge in Spark teilen. Deren Profile sollen mit einem speziellen Badge gekennzeichnet werden. Außerdem sei es laut TechCrunch möglich, dass Nutzer durch ihre Spark-Postings verdienen. Auch wenn dieser Punkt aktuell noch nicht auf der Tagesordnung von Amazon steht.


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