Spotify & Co.: So könnt ihr die Musikstreaming-Anbieter kostenlos testen

Spotifiy ist der beliebteste Musikstreaming-Dienst, alleridngs kann man sich auch erstmal überall kostenlos durchtesten.
Spotifiy ist der beliebteste Musikstreaming-Dienst, alleridngs kann man sich auch erstmal überall kostenlos durchtesten.(© 2017 CURVED)

Ohren gespitzt: Andere Musikstreaming-Dienste haben auch schöne Alben. Darum muss man sich nicht gleich für einen entscheiden und ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Die großen Musikstreaming-Anbieter könnt ihr nämlich ganz einfach kostenlos testen – und das sogar über mehrere Wochen und Monate. 

Die großen Musikstreaming-Anbieter Spotify, Apple Music, Napster und Google Play Music haben meist nicht nur eine riesige Songauswahl von über 30 Millionen Liedern, auch die Zahl der Features rund um das Thema Musikgenuss ist beachtlich, um nur einige zu nennen: eigene Radiostationen und Podcasts, Offline-Playlisten, Musik gemäß der eigenen Herzfrequenz beim Sport oder wöchentliche Mixtapes ganz nach dem persönlichen Musikgeschmack. Besonders praktisch ist auch der großzügige Testzeitraum der genannten Streaming-Anbieter. Wir verraten euch, wie lange ihr die jeweiligen Services testen könnt und mit welchen besonderen Features die Anbieter aufwarten. Eine App für Android oder iOS haben sie übrigens mittlerweile alle.

Spotify: Der Platzhirsch

Spotify ist mit 140 Millionen Nutzern, davon 70 Millionen zahlenden Abonnenten, der mit Abstand beliebteste Musik-Streaming-Dienst weltweit. Zum Vergleich: Apple Music hat 30 Millionen Mitglieder. Der Dienst aus Schweden bietet seinen Nutzern über 30 Millionen Songs, die in über zwei Milliarden Playlists aufgeführt sind. Podcasts und Radiostationen gibt es auch. Mit dem "Running"-Feature bekommt ihr Musik im Takt der Herzfrequenz sowie diverse Sport-Playlists. Außerdem kredenzt der Musikanbieter euch eure persönliche Musik der Woche. Nutzer eines Premium-Abos haben den Vorteil, dass zwischen Songs keine Werbung gespielt wird und können einzelne Songs, Alben und Playlisten auch auf ihrem Smartphone abspeichern. Außerdem kann man mit dem Premium-Abo auch bei der Musikwiedergabe höhere Audioqualität genießen.

Die Premium-Version von Spotify könnt ihr 30 Tage lang kostenlos testen. Trotzdem müsst ihr schon eine Zahlungsmethode wählen, etwa Paypal oder Kreditkarte und die Einzugsermächtigung erteilen. Falls ihr das Abo nicht vor Ablauf des Testmonats mit wenigen Klicks über die Menü-Einstellungen kündigt, läuft es als kostenpflichtiges Abo für 9,99 Euro im Monat weiter, kann aber auch danach jederzeit gekündigt werden. Ab und an hat Spotify auch saisonale Angebote für potentielle Premium-Neukunden: zum Beispiel drei Monate statt einen für 9,99 Euro. Studenten zahlen nur die Hälfte.

Apple Music: Der mit dem Apfel tanzt

Der Musikstreamingdienst von Apple ist nicht nur bekannt für seine riesige Musikauswahl, die mit Spotify mithalten kann, sondern auch auch für seine Radiostationen. Laut eigenen Angaben bietet Apple Music rund 45 Millionen Songs und hat damit nicht nur das größte Musik-Angebot, sondern zudem auch einige Künstler, wie beispielsweise Taylor Swift oder Herbert Grönemeyer, exklusiv im Angebot. Weiterhin setzt Apple Music noch verstärkter auf personalisierte Musikempfehlungen und bietet interessierten Nutzern eine deutlich längere Test-Phase: Drei Monate lang könnt ihr Apple Music gratis  testen, um zu entscheiden, ob er euren Ansprüchen genügt. Danach ist für Nutzer auch hier eine monatliche Gebühr von knapp zehn Euro fällig, für Studenten die Hälfte. Eine abgespeckte kostenlose Version des Services gibt es anders als bei Spotify allerdings nicht.

Apple Play Music bietet sich vor allem an, wenn man die passenden Geräte des Apfels besitzt – in diesem Fall die Apple Watch.(© 2018 CURVED)

Google Play Music: Der Nachzügler

Google darf natürlich beim Wettstreit um die Musik-Streaming-Krone nicht fehlen. Mit rund 40 Millionen Songs liegt Google auch gleichauf mit den beiden großen Konkurrenten. Wie bei den anderen Streaming-Anbietern gibt es hier ebenfalls einige Features, um neue Musik kennenzulernen, weiterhin bietet euch Google Play Music etliche Radiostationen, um euch musikalisch durch den Tag zu bringen. Auch Google stellt seinen Musikdienst einen Monat kostenlos zum Testen zur Verfügung, danach zahlt man auch hier 9,99 Euro. Allerdings muss auch hier direkt eine Bezahlmethode hinterlegt sein. Wie auch bei Spotify gibt es die Möglichkeit, Google Play Music kostenlos zu nutzen, dann entfällt allerdings der Zugriff auf die Song-Datenbank. Bei Google Play Music lohnt es sich ebenfalls, nach saisonalen verlängerten Test-Angeboten Ausschau zu halten.

Napster: Der Pionier

Vor allen Dingen älteren Nutzern dürfte Napster noch ein Begriff sein: Die Firma wurde 1999 gegründet und startete damals als Musiktauschbörse. Mittlerweile gehört die Marke zum Online-Musikdienst Rhapspdy und bietet seinen Abonnenten Zugriff auf knapp 40 Millionen Songs und eine große Auswahl an Hörbüchern, Channels zu Künstlern und Genres. Darüber hinaus findet ihr hier exklusiv die Kabinen-Hits des BVB. Auch mit Napster könnt ihr Inhalte sowohl online- als auch offline anhören. Seinen Service bietet Napster einen Monat lang kostenlos zum Testen, anschließend kostet er 9,95 Euro und ist damit der günstigste der hier genannten Anbieter – allerdings liegt die Differenz nur bei vier Cent.

Amazon Music Unlimited: Der Sportliche

Der Versandhändler Amazon hat gleich zwei Musikdienste im Angebot: Das zwei Millionen Songs umfassende Angebot Prime Music steht nur Prime-Mitgliedern zur Verfügung. Amazon Music Unlimited könnt ihr dagegen auch abonnieren, wenn ihr sonst nichts mit dem Versandhändler zu tun habt. Der Katalog ist mit 40 Millionen Songs ähnlich groß wie bei anderen Anbietern. Besonders interessant dürfte der Dienst aber für Fußballfans sein. Als Inhaber der Webcast-Rechte überträgt Amazon alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga einzeln und in der Konferenz als Webradio. Der Testzeitraum beträgt auch hier 30 Tage, danach zahlt ihr regulär 9,99 Euro, als Prime-Mitglied 8,99 Euro oder 79 Euro im Jahr und als Student 4,99 Euro. EiSchon vor dem Probemonat müsst ihr aber schon eine Zahlungsmethode angeben.

Noch mehr Musik gefällig?

Wer jetzt Sorge hat, dass er beim Durchtesten der verschiedenen großen Musikstreaming-Dienste jedes Mal neu seine Lieblingsalben und Playlisten neu zusammenklauben muss, dem sei gesagt: keine Sorge, dafür gibt es Anwendungen, die eure Musik-Listen mit wenigen Klicks importieren. Mehr Musik-Hacks gefällig? Wie wäre es zum Beispiel mit dem Testbericht zu den Noise-Cancelling-Kopfhörern Beats Studio3 Wireless, damit ihr beim Musikhören weniger von eurer Umgebung mitbekommt. Lest außerdem, was CURVED-Chefredakteur Felix sich von der nächsten Generation AirPods erhofft oder auch Jans Tipps, wie AirPods besser im Ohr sitzen. Oder habt ihr euch immer schon gefragt, wie es neue Interpreten überhaupt zu Spotify & Co. schaffen? Die besten Workouts-Songs 2018 auf Spotify stellen wir euch außerdem vor.


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