Stark wie "Thor": Chris Hemsworth bringt eigene Fitness-App "Centr" raus

Mit seiner Fitness-App "Centr" will der "Thor"-Schauspieler Chris Hemsworth Nutzer körperlich wie mental stählen.
Mit seiner Fitness-App "Centr" will der "Thor"-Schauspieler Chris Hemsworth Nutzer körperlich wie mental stählen.(© 2019 picture alliance / Photoshot)

Gestählt wie der Donnergott "Thor"? Dazu gehört laut Schauspieler Chris Hemsworth weit mehr als intensives und regelmäßiges Krafttraining. Und der muss es schließlich wissen, ihm ist die Filmrolle quasi auf den durchtrainierten Body geschneidert. Für Chris kommt es aber nicht nur auf die körperliche Stärke an, sondern auch auf die mentale. Wie man(n) oder frau rundum gesund und fit wird, will er mit seiner Fitness-App "Centr" vormachen.

Ab Februar könnt ihr die neue Promi-Fitness-App namens "Centr" runterladen – allerdings zunächst nur für iOS. Ob und wann es eine Android-Version gibt, ist aktuell nicht bekannt. In der Fitness-App für Männer und Fragen erwarten euch nicht nur Trainings- und Menüpläne, sondern auch umfassende Routinen für mehr Achtsamkeit im Alltag. Durch das Programm führt euch der australische Superstar Chris Hemsworth höchstpersönlich. So will der Marvel-Schauspieler die Nutzer rundum fitter, stärker, gesünder, entspannter und zufriedener machen. Ganz allein ausgedacht hat er sich das ganzheitliche Programm natürlich nicht, sondern verschiedene Experten wie Trainer, Psychotherapeuten, Meditationsexperten und Köche zu Rate gezogen.

Centr-Feed führt mit Workouts, Meditation & Rezepten durch die Woche

Die App soll mit einem Feed arbeiten, der Nutzer durch die Woche führt, mit Video-Workouts, Yoga- und Meditationskursen und eben Kochanleitungen. Die Ernährungspläne richten sich explizit auch an alle, die sich glutenfrei, vegetarisch oder vegan ernähren. Als Konsument muss man aber nicht alle Inhalte mitnehmen, sondern kann die Anregungen, die einem weniger zusagen, einfach wegwischen.

Wen der Meditations-Part eventuell etwas verunsichert, dem sei gesagt: Keine Sorge, der "Thor"-Mime will die App-Nutzer auch ordentlich fordern und stählen und zwar mit Workouts zuhause ohne Equipment als auch mit Krafttraining im Fitnessstudio, HIIT- und Boxeinheiten. Die Trainings sollen möglichst effektiv sein und nur 20 bis 40 Minuten in Anspruch nehmen – egal, ob man abnehmen, Muskeln aufbauen, seine Flexibilität oder Achtsamkeit steigern möchte. Jede Woche sollen neue Workouts hinzu kommen. Die Intensität kann man je nach Fitness hoch- oder runterschrauben und die App mit einer Apple Watch koppeln, um die Herzfrequenz zu überwachen. Ob weitere Wearables von Centr unterstützt werden, ist derzeit nicht bekannt. Wie die Trainings konkret aussehen, wissen wir auch noch nicht, aber hier kommt zumindest mal ein kleiner Eindruck, wie Chris für seine starken Filmrollen trainiert:

Offensichtlich ist der Donnergott sich für nichts zu schade und krabbelt sich für seine Form auch mal tierisch fit, mit angesagte Animal Moves:

Das kostet das Fitness-Abo bei Centr

Die App selbst soll kostenlos ab 4. Februar im Apple Store verfügbar sein. Wie es für umfangreiche Fitness-Apps üblich ist, wird die Anwendung aber erst mit einem Abo brauchbar. Laut Centr-Webseite kostet ein Monat knapp 16 US-Dollar, also umgerechnet etwa 14 Euro. Wer sich sich direkt für drei Monate bindet, zahlt insgesamt etwas mehr als 33 Euro und ein Jahr bei Centr kostet umgerechnet ungefähr 82 Euro.

Das ist zwar kein Schnäppchen, aber immer noch weniger als andere Promis für ihre Fitnessprogramme fordern: Sylvie Meis beispielsweise veranschlagt für ihre neue Fitness-App "Heiß mit Meis" für die kürzeste Laufzeit von drei Monaten 90 Euro. Auch Kayla Itsines Sweat-App ist mit 120 US-Dollar im Jahr noch etwas teurer als Centr. Sophia Thiels Fitness-App kostet derzeit nur rund 63 Euro für zwölf Monate. Demnach liegt Chris Hemsworth mit seiner App preislich im Mittelfeld.

Auch wenn die Inhalte es erst noch beweisen müssen, würde wir sagen: 15 Euro kann man in seine Fitness und Gesundheit sicher auch mal guten Gewissens investieren – immerhin gibt es auch noch nicht so viele Fitness-Apps von und für starke Männern. "Freeletics" und "Gettoworkout" wären ansonsten aber sicherlich auch noch gute unisex-Alternativen für eure Workout-Routine.


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