Jemand hat Steve Jobs' launige Bewerbung für 174.000 Dollar ersteigert

Ohne Steve Jobs gäbe es das iPhone wohl nicht
Ohne Steve Jobs gäbe es das iPhone wohl nicht(© 2007 Apple)

Ein 1973 von Steve Jobs ausgefülltes Bewerbungsformular hat bei einer Online-Versteigerung von RR Auction 174.000 Dollar erzielt, wie auf der Webseite des Auktionsunternehmens zu lesen ist. Laut Reuters verriet RR Auction, dass der Käufer ein Unternehmer aus England ist.

Dieser ziehe es allerdings vor, anonym zu bleiben. Mit 174.000 Dollar lag der Verkaufspreis für die Bewerbung von Steve Jobs letztendlich weit über den 50.000 Dollar, die RR Auction ursprünglich erwartet hatte. Executive Vice President Bobby Livingston gab sich in einem Statement dennoch wenig überrascht und kündigte an: "Wir erwarten in der Zukunft ähnlich starke Resultate für vergleichbares Material."

Steve Jobs' Bewerbung ist kein Musterbeispiel

Beim Ausfüllen des Formulars hat sich Steve Jobs nicht wirklich Mühe gegeben. Vor allem auf eine korrekte Rechtschreibung legte er offenbar kaum Wert. Seinen Namen schrieb er "Steve jobs", als Adresse gab er "reed college" an. An diesem College studierte er kurze Zeit englische Literaturwissenschaften, was er in dem Formular kurz und knapp mit "english, lit" festhielt.

Für welche Position er sich bewarb, verrät das Formular leider nicht. Sein potenzieller Arbeitgeber hätte sich jedenfalls sehr bemühen müssen, um ihn zu erreichen. Denn dort, wo der iPhone-Erfinder eigentlich seine Telefonnummer hätte eintragen sollen, steht nur "none" (keine).

Neben dem Formular wechselten noch zwei weitere "Andenken" an Steve Jobs den Besitzer: Ein signiertes Handbuch für das Mac-Betriebssystem OS X erzielte 41.000 Dollar. Ein ebenfalls von ihm unterschriebener Zeitungsartikel ging für fast 27.000 Dollar weg.

Für das Bewerbungsformular war es übrigens die zweite Versteigerung innerhalb kurzer Zeit: Im Dezember 2017 verkündete das Auktionshaus Bonhams den Verkauf – für einen vergleichsweise geringen Preis von "lediglich" 18.750 Dollar.


Weitere Artikel zum Thema
Apple Pay deak­ti­vie­ren: So kehrt ihr dem Bezahl­dienst den Rücken
Joerg Geiger
Wollt ihr Apple Pay nicht benutzen, könnt ihr den Dienst deaktivieren.
Apple Pay kann praktisch sein – wer aber nicht mit seinem Smartphone bezahlen will, muss ein paar Dinge tun. Wir erklären, was.
iPhone 7 bei Aldi: Lohnt sich der Kauf?
Francis Lido
Das iPhone 7 ist mittlerweile vier Jahre alt
Aldi bietet das iPhone 7 für unter 300 Euro an. Ist das ein guter Deal oder solltet ihr lieber davon Abstand nehmen? Wir verraten es euch.
Apple zieht Umsatz­pro­gnose zurück: Kommt es nun doch zu Liefe­reng­päs­sen?
Claudia Krüger
Das Coronavirus (Covid-19) führt auch bei Apple zu unsicheren Zeiten.
Apple zieht seine Umsatzprognose für das laufende Quartal zurück. Kommt es nun doch zu Lieferengpässen?