Verrücktes Gerücht: iPhone 6s zum Apple Watch-Release?!

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Braucht die Apple Watch ein iPhone 6s an ihrer Seite?
Braucht die Apple Watch ein iPhone 6s an ihrer Seite?(© 2014 YouTube/Apple)

Die Apple-Gerüchteküche serviert diesmal etwas Exotisches: Zum üblichen Termin im Herbst 2015 soll Apple das iPhone 7 enthüllen, nicht das eigentlich naheliegende iPhone 6s. Das werde dann aber trotzdem erscheinen – und zwar bereits ein halbes Jahr zuvor gemeinsam mit der Apple Watch.

Dieses durchaus kühne Gerücht will Stabley Times aus "einer Quelle in der Zuliefererkette" haben. Damit drang die in Sachen Mobile Tech wenig beschlagen erscheinende Webseite immerhin bis zur durchaus renommierten Daily Mail durch. Die zugrunde liegende Logik klingt dabei gar nicht so abwegig: Apple wolle künftig Jahr für Jahr ein frisches Design für die jeweils neue iPhone-Generation vorstellen, da iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit ihrer neuen Optik so großen Zuspruch von den Kunden erhalten – denn der gigantische Erfolg der aktuellen Apple-Smartphones ist schließlich beispiellos. Zudem würden neue Tarifmodelle der Mobilfunkanbieter häufigere Wechsel auf neue Geräte durchaus begünstigen, argumentiert der Bericht.

Kein Apple Watch-Release ohne iPhone 6s?

Die Folgerung ist indes eine durchaus kühne: Die äußerlich unveränderte, technisch aufgefrischte s-Version soll es zumindest im Fall des iPhone 6s noch einmal geben. Grund dafür sei, dass Apple sich weigere, die Apple Watch ohne ein neues iPhone an ihrer Seite herauszubringen. Nun hat die erste Smartwatch aus Cupertino aber noch nicht einmal ein konkretes Release-Datum, die einzige offizielle Angabe Apples lautet "Early 2015".

Je nachdem, wie früh oder eben doch nicht mehr ganz so früh das sein wird, könnte Apple mit dem iPhone 7 doch noch länger warten. Die Meldung der Stabley Times zeichnet zumindest noch ein Alternativ-Szenario, in dem das iPhone 6s im Frühjahr 2015 einen neuen Release-Zeitraum für Apples Smartphones etabliert, sodass das iPhone 7 erst im Frühjahr 2016 folgen würde.

Warum sollte Apple das tun?

So schlüssig die jeweiligen Argumente erst einmal klingen mögen, hat Apple doch eigentlich keinen Grund von seiner bisherigen Linie abzuweichen. Das jährliche Upgrade-Modell hat sich als Erfolgsrezept bewährt, ganz im Gegensatz zu den halbjährlich neu aufgelegten Top-Geräten der zuletzt kriselnden Konkurrenten Samsung oder auch Sony. Da erscheint es nicht unbedingt naheliegend, die Kundschaft neben den durchaus stolzen Preisen der Apple Watch gleichzeitig noch für ein neues iPhone 6s zur Kasse zu bitten. Zumal mit dem jährlichen iPhone-Upgrade im Vorfeld des lukrativen Weihnachtsgeschäfts inzwischen fest gerechnet wird.


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