SteamBoy: Erste Steam-Konsole im Handheld-Format

Kaum ist Valves Kult-Shooter Half-Life 2 auch für ein Handheld-Gerät erschienen, da schickt sich der SteamBoy an, gleich einen Großteil der umfassenden PC-Game-Bibliothek von Steam für unterwegs zugänglich zu machen. Auf der Electronic Entertainment Expo (kurz: E3) in Los Angeles zeigten die Macher einen Teaser, der einen ersten Blick auf das Design zulässt.

"SteamBoy ist das erste Gerät, das es erlaubt, Steam-Spiele unterwegs zu abzuspielen", heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Wie The Escapist treffend beschreibt, mutet der SteamBoy an wie eine Mischung aus Steam Controller und PlayStation Vita: Statt über Analogsticks verfügt der pechschwarze SteamBoy über zwei Touchpads, wie es auch für das eigene Gamepad von Stram-Betreiber und Half-Life-Entwickler Valve geplant ist. Darunter ist auf der linken Seite ein Steuer"kreuz" bestehend aus vier separaten Tasten eingebaut, auf der rechten Seite vier Buttons im X, Y, B, A-Schema. Zwei Knöpfe an der Rückseite ergänzen das Tastenlayout.

Kein Ersatz für einen Desktop-PC

Über Details zum Innenleben schweigt sich das Team weitestgehend aus. Bekannt ist nur, dass der SteamBoy über eine Quad-Core-CPU, 4 GB RAM und einen 16:9-Touchscreen mit 5 Zoll Diagonale verfügen sowie mit einer 32 GB-Memory Card daherkommen soll. Per WiFi und 3G soll sich das Gerät mit dem Netz verbinden lassen. Die Leistungsfähigkeit eines Desktop-Rechners solle man zudem nicht erwarten, erklärte ein Entwickler. Ein Nintendo 3DS oder eine PlayStation Vita seien auch nicht vergleichbar mit der Wii U oder der PlayStation 4. Es sei jedoch möglich "den größten Teil der aktuellen Games zu spielen, die auf Steam sind". Der SteamBoy-Release ist für einen noch unbekannten Termin 2015 geplant.


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