WhatsApp Web-App: Browser-Version offenbar in Arbeit

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Macht WhatsApp bald den Sprung auf größere Bildschirme?
Macht WhatsApp bald den Sprung auf größere Bildschirme?(© 2014 CURVED)

Vom Smartphone zu Web-App: Im Code von WhatsApp verstecken sich offenbar Hinweise auf eine mögliche Browser-Version des beliebten Messengers – doch das sind nicht die einzigen Indizien dafür. Könnt Ihr WhatsApp bald endlich auf mehreren Geräten mit einem einzigen Account nutzen – und auch auf PC, iPad und Co.?

Die niederländischen Kollegen von AndroidWorld haben sich im Quelltext der aktuellen WhatsApp-Beta auf die Suche nach Indizien für eine Web-Version gemacht – schließlich enthalten die Beta-Versionen des Erfolgs-Messengers nicht selten Code-Versatzstücke kommender Features. Und tatsächlich sind sie fündig geworden: Mehrere Programmzeilen befassen sich mit der Aktivität in einer "Web Session", eine weitere enthält schlicht "WhatsApp Web". Eine Bestätigung, dass diese Code-Fetzen tatsächlich etwas mit einer Web-App von WhatsApp zutun haben, ist das allerdings nicht.

Diese Fundstücke wurden keineswegs zufällig genau jetzt entdeckt, sondern nach einer vorausgehenden Meldung gezielt gesucht: In einem Interview mit TechCrunch mutmaßte Pavel Durov bereits über Pläne für eine Browser-Version von WhatsApp. Durov ist nämlich Gründer des Messengers Telegram und will von Abwerbe-Versuchen seines Konkurrenten Wind bekommen haben. Ziel des Akquisition von WhatsApp soll ausgerechnet Telegrams Web-Entwickler gewesen sein.

Ein weiterer Punkt auf der WhatsApp-Agenda

Die Zeichen bei WhatsApp stehen weiterhin auf Wachstum, ans Geldverdienen wird bei Facebooks 19-Milliarden-Dollar-Baby noch nicht wirklich gedacht. Offenbar sollen neue Features neue Nutzer zu den bereits über 600 Millionen aktiven Anwendern locken. Während die lange spekulierte Telefon-Funktion noch immer auf sich warten lässt, wäre eine Web-App sicherlich eine willkommene Neuerung. WhatsApp würde sich damit von der Beschränkung auf ein aktives Gerät pro Account lösen und seinen Nutzern so mehr Flexibilität bieten. Das wäre ein netter Ausgleich für das beklemmende Gefühl ständiger Überwachung durch seine Freunde in Form der berüchtigten blauen Häkchen, über das so viele sich lauthals beklagen – immerhin mit Erfolg.


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