WhatsApp vs. Telegram Runde 2: Facebook-Seite von Telegram gesperrt

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WhatsApp und Telegram – die traute Zweisamkeit scheint ein Ende gefunden zu haben
WhatsApp und Telegram – die traute Zweisamkeit scheint ein Ende gefunden zu haben(© 2015 CURVED Montage)

Facebook-Tochter WhatsApp scheint derzeit einen harten Kurs gegenüber Konkurrent Telegram zu fahren: Wie die Telegram-Entwickler auf dem eigenen Blog mitteilen, sei der eigene Facebook-Auftritt kommentarlos gesperrt worden. Erst kurz zuvor bemerkten Nutzer, dass sich Links zu Telegram innerhalb von WhatsApp nicht mehr kopieren und anklicken lassen.

"Facebook scheint unsere Seite ohne ersichtlichen Grund heruntergenommen zu haben", schreiben die Telegram-Macher. Wer die ehemalige Url ansurft, erhält lediglich die Meldung "Leider ist dieser Inhalt derzeit nicht verfügbar". Telegram weist darauf hin, dass die offizielle Facebook-Seite nur unter dieser Adresse existierte. Solltet Ihr einen anderen Auftritt ausfindig machen, der sich als Telegram ausgibt, handelt es sich um Fake.

Facebook schweigt weiterhin

In einer E-Mail an TechCrunch erklärte Telegram-Gründer Pavel Durov, dass die Sperrung des eigenen Facebook-Auftritts zunächst gar nicht aufgefallen sei, weil sein Unternehmen das soziale Netzwerk nicht nutzte. Ob das auch der Grund für die entfernte Seite ist, bleibt vorerst unklar. Der Umstand könnte jedoch auch als Hinweis gedeutet werden, dass die nicht anklickbaren Links zu Telegram innerhalb von WhatsApp tatsächlich kein Bug sind.

Derzeit scheint nur die aktuelle Version von WhatsApp davon betroffen zu sein. Nutzerangaben zufolge sind auch nur Telegram-Links betroffen und nicht etwa die Domain-Endungen .me und .org im Allgemeinen. Facebook selbst hat bislang keine Stellungnahme dazu abgegeben. Telegram selbst prognostiziert gegenüber The Verge, dass das soziale Netzwerk es auf einen Bug im Filter-Algorithmus schieben wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Zwist entwickelt.

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