Windows 10: Microsoft erklärt neue Sicherheits-Features

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Microsoft hat die neuen Sicherheits-Funktionen von Windows 10 vorgestellt
Microsoft hat die neuen Sicherheits-Funktionen von Windows 10 vorgestellt(© 2014 CC: Flickr/Thomas Hawk)

Windows 10 soll sicherer werden: Wie dem offiziellen Windows-Blog zu entnehmen ist, hat Microsoft im Rahmen der RSA Konferenz in San Francisco drei neue Sicherheits-Features des kommenden Betriebssystems genauer vorgestellt. Zum Teil dürften diese besonders für Business-Nutzer von Windows 10 interessant sein.

Device Guard, Windows Hello und Microsoft Passport – so heißen die neuen Sicherheits-Features, welche im Zuge von Windows 10 ihre Premiere feiern dürfen. Wie Scott Charney, Corporate Vice President of Trustworthy Computing, in seinem Vortrag auf der RSA Sicherheitskonferenz in San Francisco erläuterte, sollen die genannten Features sowohl Sicherheit und Transparenz als auch bessere Kontrolle ermöglichen. Device Guard ermöglicht Unternehmen beispielsweise den Schutz ihrer eingesetzten Hardware.

Windows 10 hat biometrische Sicherheits-Features im Gepäck

Device Guard soll die Geräte vor Malware bewahren und kann prüfen, ob eine Software von einer vertrauenswürdigen Quelle kommt, oder ob sie eventuell Schaden verursachen könnte. Ist dies der Fall, dann wird der Nutzer entsprechend informiert. Laut Microsoft bietet Device Guard auch dann noch einen Schutz, wenn ein Hacker bereits Zugriffsrechte erlangt hat. Windows Hello und Windows Passport sind wiederum für Business- und Privatanwender gleichermaßen interessant.

Die beiden Features bieten im Zusammenspiel eine biometrische Zwei-Wege-Authentifizierung, wodurch dem häufigen Wechseln von Passwörtern ein Ende bereitet werden soll. So hält mit Windows 10 und Windows Hello die Möglichkeit für einen Log-in per Fingerabdruck und Gesichtserkennung Einzug, sofern die entsprechende Hardware zur Verfügung steht.

Alternativ kann aber auch Microsoft Passport zur Authentifizierung genutzt werden: Dabei gibt sich ein Nutzer nicht anhand seines biometrischen Profils gegenüber dem Computer zu erkennen. Stattdessen setzt dieses System auf die Authentifizierung über ein entsprechend konfiguriertes Gerät, dass der Nutzer bei sich tragen muss. Dies könnte beispielsweise ein Smartphone oder ein extra dafür eingerichteter Dongle sein. Wann das neue große Betriebssystem von Microsoft erscheint, ist noch nicht genau bekannt. Vor Kurzem gab es jedoch Hinweise auf einen Release von Windows 10 Ende Juli.


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