Microsoft Windows: In der Bing-Version wird es billiger

Supergeil !8
Windows 8.1: Die günstige Ausführung mit Bing soll nur als vorinstalliertes Betriebssystem in Neugeräten angeboten werden
Windows 8.1: Die günstige Ausführung mit Bing soll nur als vorinstalliertes Betriebssystem in Neugeräten angeboten werden(© 2014 CC: flickr/maheshone)

Microsoft muss auch weiterhin Boden auf dem Markt gutmachen. Windows 8.1 bietet sich dafür nach wie vor an. Herstellern und Nutzern von Geräten mit Touch-Oberflächen kommt der Hard- und Software-Riese, wie TechCrunch berichtet, jetzt entgegen: Die bezahlen für ihr Windows-Gerät etwas weniger und nehmen dafür eine Vorinstallation von Bing in Kauf.

Nach diesem Schachzug gehen alle Beteiligten als Gewinner vom Feld: Microsoft rollt Windows 8.1 mit Bing aus und kann so die Verfügbarkeit seines System ausweiten. Gerätehersteller bezahlen weniger Lizenzgebühren. Und der Endverbraucher freut sich, dass die ohnehin schon günstigen Notebooks oder Tablets mit Touch-Oberfläche noch günstiger werden. Sind das erste Schritte hin zu einen völlig kostenfreien Windows?

Bing als Standard-Suchdienst vorinstalliert

Gerätehersteller können die Kosteneinsparungen mit der Auslieferung von Windows 8.1 mit Bing an die Verbraucher weitergeben und nehmen dabei nur einen kleinen Haken in Kauf: Microsoft integriert den eigenen Suchdienst Bing in den vorinstallierten Internet Explorer. Der Anbieter eines Tablets oder von ähnlichen Geräten mit dem neuen Windows, gibt damit die Freiheit ab, den vorinstallierten Browser zu individualisieren. Microsoft schiebt zumindest auf Herstellerseite vertragsseitig einen Riegel vor. Keine Sorge: Ihr könnt natürlich auch weiterhin den Suchdienst Eurer Wahl einrichten. Kauft Ihr ein Gerät mit Bing-Windows, lässt sich in Internet Explorer, Chrome oder Firefox auch weiterhin die Suchmaschine Eurer Wahl als Standard definieren. Laut Techcrunch sind es vornehmlich Geräte für weniger als 250 US-Dollar, die mit "Windows with Bing" ausgeliefert werden sollen.


Weitere Artikel zum Thema
Poké­mon GO: Mons­ter­jagd sorgte 2016 für 950 Millio­nen Dollar Umsatz
Michael Keller1
Pokémon GO bietet viele In-App-Käufe – zum Beispiel für Lock-Module
Pokémon GO war im Jahr 2016 ein großer Erfolg: Der generierte Umsatz des Augmented-Reality-Spiels lag Ende des Jahres bei rund 950 Millionen Dollar.
Micro­soft soll wie Samsung an falt­ba­rem Smart­phone arbei­ten
Michael Keller
Das Microsoft-Smartphone lässt sich laut Patent sich zu einem Tablet entfalten
Microsoft entwickelt offenbar ein faltbares Smartphone – und könnte dadurch in direkte Konkurrenz zu Samsung treten.
WhatsApp unter­stützt ab sofort Nougat-Benach­rich­ti­gun­gen in vollem Umfang
Demnächst unterstützt WhatsApp auch die neuen Features von Android Nougat
Das neue Benachrichtigungssystem von Android Nougat funktioniert bald mit WhatsApp: In der aktuellen Beta lassen sich Nachrichten endlich gruppieren.