Xiaomi in Deutschland: Warum Smartphones nur der Anfang sind

Xiaomi war zu Besuch – und hat uns von den Zukunftsplänen in Deutschland erzählt.
Xiaomi war zu Besuch – und hat uns von den Zukunftsplänen in Deutschland erzählt.(© 2019 CURVED)

In unserer Redaktion hat sich Xiaomi bereits einige Fans gemacht – allen voran mit gewinnenden Preis-Leistungs-Krachern, die den Handymarkt ordentlich aufmischen. Jetzt haben die Chinesen auch ihren Deutschlandstart angekündigt und machen deutlich: Sie haben mehr zu bieten als "nur" Smartphones.

Wolltet ihr bisher hierzulande an ein Smartphone von Xiaomi kommen, musstet ihr es euch entweder direkt aus China oder einem anderen EU-Land bestellen. Denn in Deutschland waren die günstigen Handys mit zum Teil wirklich verlockendem Kamera-Set-up und beeindruckendem Preis-Leistungs-Verhältnis nicht erhältlich.

Am 20. August war es dann so weit und das Unternehmen kündigte das Xiaomi Mi 9T Pro für Deutschland an – das markante Gerät mit Pop-up-Selfiekamera. Im Gespräch mit CURVED verrät Jacques Xiang Li, Global-PR-Director von Xiaomi, und Agatha Tang, Global Product PR Manager, wie die weiteren Pläne für Deutschland aussehen.

Die Xiaomi-Roadmap für Deutschland: Zuerst kommen die Smartphones ...

Neben dem Mi 9T Pro wird Xiaomi hierzulande auch das Mi 9, das Mi 9 SE und das Mi A3 auf den Markt bringen. Außerdem werde das Unternehmen weiter im Bereich 5G ausbauen und sehe auch künftige Entwicklungen in Sachen AI (Künstliche Intelligenz) für ihr Kamera-Set-up im Fokus. Als Ziel sehen sie es, unter die Top 3 der Handyhersteller in Deutschland zu kommen – in Spanien hätten sie das bereits geschafft. Ein Kaufanreiz für die Handys der Chinesen bietet auf jeden Fall der Preis.

Wie sie diesen bewerkstelligen können? Das liege unter anderem an ihrer breiten Produktpalette. Und das meiste würde das Unternehmen mit Internetdiensten verdienen – darunter zählen beispielsweise Apps.

Ein chinesisches Unternehmen in Deutschland: Das ist der Plan

Bei einem chinesisches Unternehmen, das Internetdienste anbietet, stellt sich für uns natürlich die Frage nach dem Datenschutz. Diese beantwortet Jacques Xiang Li jedoch schlichtweg damit, dass die Server nicht in China sitzen würden.  Auch ein ähnliches Schicksal wie Huawei werde nicht erwartet, schließlich hätte man Langzeitverträge mit Google und Qualcomm.

Auf die kritischen Fragen, die ihnen hier in Deutschland entgegenschlagen könnten, scheinen sich die Leute von Xiaomi bestens eingestellt zu haben. Außerdem will das Unternehmen nicht nur mit Smartphones an den Start gehen, auch Smart Home, Wearables und Lifestyleprodukte wie Rollkoffer gehören zum breitgefächerten Ökosystem von Xiaomi – mit über 2.000 Produkten.


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