Xiaomi Mi 9 Lite wird echter Preis-Hit: Wie ein Mi A3 ohne Schwächen?

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Das Display des Mi 9 Lite wird schärfer auflösen als das des Xiaomi Mi A3 (Bild)
Das Display des Mi 9 Lite wird schärfer auflösen als das des Xiaomi Mi A3 (Bild)(© 2019 Xiaomi Mi A3)

Das Xiaomi Mi 9 Lite soll das Smartphone werden, das eigentlich schon das Xiaomi Mi A3 sein sollte: ein echtes Preis-Leistungs-Wunder. Einem neuen Bericht zufolge soll der Hersteller das Gerät für einen internationalen Start vorbereiten. Geht dieses Mal alles gut?

Als die ersten Gerüchte über die technischen Daten des Xiaomi Mi A3 auftauchten, war die Vorfreude groß: ein Preis von etwa 250 Euro und Hardware, die in Teilen an echte Flaggschiff-Modelle erinnert. Das letzte Puzzle-Teil, nämlich der Bildschirm, warf dann leider einen Schatten über das sonst so vielversprechende Gerät. Diesen Fehler soll das Xiaomi Mi 9 Lite nicht wiederholen.

Xiaomi Mi 9 Lite = Mi A3 Pro?

Das Mi A3 besitzt nämlich ein Display, das trotz einer Größe von über 6 Zoll nur in 720 x 1560 Pixeln auflöst. Gerade angesichts der übrigen Daten, die eher zu einem ordentlichen Mittelklasse-Smartphone passen, ist das nicht genug. Schnell wurde so der Ruf nach einem internationalen Ableger des großen Bruders laut. Das Mi A3, das in China als Mi CC9e verkauft wird, gibt es dort nämlich auch in einer stärkeren Variante mit dem Namen Mi CC9.

Entgegen der Erwartungen wird Xiaomi dieses Smartphone aber nicht als Mi A3 Pro außerhalb Chinas anbieten. Stattdessen soll nun aber der internationale Start des Xiaomi Mi 9 Lite vorbereitet werden. Dabei werde es sich technisch laut XDA-Chefredakteur Mishaal Rahman eben um das besagte Mi CC9 beziehungsweise das erhoffte Mi A3 Pro handeln.

Höhere Auflösung und mehr Speicher

Der Bildschirm des "echten" Preiskrachers dürfte wie beim Mi CC9 in knackigen 1080 x 2280 Pixeln auflösen. Gleichzeitig soll das Display mit 6,39 Zoll auch etwas größer sein. Abgesehen davon unterscheide sich das Xiaomi Mi 9 Lite vom etwas enttäuschenden Mi A3 auch durch einen anderen Chipsatz und eine bessere Speicherausstattung.

Anstelle des Snapdragon 655 komme nun der Snapdragon 710 mit ebenfalls acht Kernen zum Einsatz. Je nach Ausführung sollen zudem nicht 4 oder 6 GB RAM, sondern 6 oder 8 GB RAM an Bord sein. Wer das Gerät mit 8 GB Arbeitsspeicher wählt, darf sich zudem über 256 GB internen Speicher freuen. Das Mi A3 bot hier maximal 128 Gigabyte, wenngleich alle Modelle die Erweiterung per microSD-Karte unterstützen. Wie viel das Mi 9 Lite kosten wird und wann es erscheint, ist leider noch nicht bekannt. Wer nicht warten mag, könnte am Testbericht des Xiaomi Mi9 interessiert sein.


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