Xiaomi Mi4c: Neues Mittelklasse-Smartphone soll Snapdragon 808 erhalten

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Xiaomi-Mi-4C-Leak
Xiaomi-Mi-4C-Leak(© 2015 Weibo/JetaimeTech)

Im Juni haben wir das Xiaomi Mi4i unter die Lupe genommen, das der chinesische Hersteller zunächst nur in Indien und dann weltweit ins Angebot aufgenommen hat. Nun scheint Xiaomi mit dem Mi4c einen Ableger für sein Heimatland in Arbeit zu haben – und wie ein Bericht von Android Authority vermuten lässt, räumt das Gerät sogar mit einem unserer größten Kritikpunkte am Mi4i auf.

Noch ist das Xiaomi Mi4c nicht einmal vorgestellt worden, doch hat bereits ein Foto von einer angeblichen Verpackung des Smartphones seinen Weg ins Internet gefunden. Auch ein Screenshot, der einen Benchmark-Datenbankeintrag des Gerätes zeigen soll, wurde entdeckt. Die Leaks verraten bereits eine ganze Reihe technischer Daten – und hierzu zählt auch, dass Xiaomi dem Mittelklasse-Smartphone offenbar einen Snapdragon 808 spendieren will. Dies ist derselbe Chip, der auch im Premium-Smartphone LG G4 seinen Dienst verrichtet. Außerdem soll das Mi4c wie das OnePlus 2 einen USB-Typ-C-Anschluss erhalten.

Weiterhin ohne microSD-Slot?

In unserem Test des Xiaomi Mi4i bemängelten wir etwas den mäßig performanten Snapdragon 615-Chip von Qualcomm – und dennoch schnappte sich das Plastik-Gerät den ersten Platz in unserer Topliste für die besten Smartphones unter 300 Euro. Mit dem Xiaomi Mi4c scheint Xiaomi nun diesen Punkt in Angriff zu nehmen und wir sind sehr gespannt, ob das Gerät nach seinem Release in China auch nach Deutschland kommt – und ob es weiterhin unter 300 Euro kosten wird.

Dass es sich beim Xiaomi Mi4c um einen Ableger des Mi4i handelt, zeigt sonst nicht nur der Name: Das Gerät soll die gleichen Kameras mit 13 bzw. 5 Megapixeln Auflösung erhalten, 2 GB RAM besitzen und auf einen Akku mit 3.080 mAh setzen. Der Kritikpunkt des fehlenden microSD-Slots wird vermutlich ebenso beim Xiaomi Mi4c gelten. Dem Bericht zufolge soll das neue Smartphone wohl in zwei Varianten mit 16 und 32 GB Speicher erscheinen, aber nicht die Möglichkeit bieten, diesen zu erweitern.


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