Logitech K480 Tastatur im Test: eine für alle

Her damit !39
Logitech K480
Logitech K480(© 2014 CURVED)

Bluetooth-Tastaturen gibt es in großer Vielfalt, aber die zur IFA präsentierte Logitech K480 ist noch ein Unikat. Wieso? Ganz einfach, diese Tastatur könnt Ihr mit bis zu drei Endgeräten koppeln. So hat man nur ein Keyboard für seinen PC oder Mac und für Smartphone und Tablet. Wir haben die kleine Tastatur für Euch getestet. 

Es gibt doch nichts Besseres als eine physische Tastatur: Hier macht es doch noch am meisten Freude, längere Emails, Facebook Postings oder gar einen längeren Text für die Uni oder die Arbeit zu tippen als auf einer virtuellen Bildschirmtastatur. Vor allem kann man gerade auf einem Smartphone oder Tablet auch den ganzen Bildschirm nutzen.

Nur musste man bis jetzt entweder seine Bluetooth-Tastatur erst von einem Device entkoppeln und mit dem nächsten verbinden – sehr umständlich. Logitech hat mit der neuen Bluetooth-Tastatur mit dem nüchternen Namen K480 den Dreh raus und erspart Euch die Prozedur. Ein einfacher Dreh am Regler reicht aus, um eines der gekoppelten drei Geräte auszuwählen.

Logitech K480

Praxistest: Freude am Tippen, aber nicht für lange Romane

Logitechs K480 hält, was es verspricht. Man kann tatsächlich mit dem K480 schnell mal ein Tweet auf dem Smartphone absetzen und mit einem Dreh zurück in das Word-Dokument auf den stationären Rechner umschalten und dort weiter arbeiten. Wenn jetzt plötzlich auf dem Tablet mal ein Video angeschaut werden soll, reicht ein Dreh, und die Video- und auch die Audiosteuerung kann über Multimedia-Tasten vorgenommen werden. Sehr gut!

Logitech K480

Um das eigene Smartphone und das Tablet auch beim Schreiben im optimalen Winkel vor sich zu haben, hat Logitech oberhalb der Tastatur noch ein gummierte Rinne eingebaut, in der die beiden Touch Devices abgelegt werden können. Der Platz ist ausreichend, um entweder ein kleines 7 Zoll-Tablet im Querformat und ein Smartphone im Hochkantformat nebeneinander zu platzieren, aber wenn man ein Tablet von über 8 Zoll im Querformat einsetzt, ist nicht mehr genügend Platz für ein 5 Zoll-Smartphone. Maximal dürfen die Geräte eine Dicke von 10,5 mm besitzen und insgesamt bis zu 258 mm breit sein.

Sehr schön hat Logitech die Unterstützung für unterschiedliche Betriebssysteme gelöst. Sondertasten für Mac OS, iOS, Android, Windows und auch Chrome OS sind auf der Tastatur vorhanden. Nur Windows Phone wird aktuell noch nicht unterstützt.

Für alle Systeme gibt es noch eine passende Software oder App, um damit sämtliche Tasten auch einwandfrei funktionieren. Es ist aber kein Muss, denn in unserem Test konnten wir die Logitech K480 auch ohne Software einwandfrei nutzen, einzig das @-Zeichen auf einem Android-System konnte nicht ohne die Software eingegeben werden.

Kleiner Schwachpunkt an der Logitech K480-Tastatur, die aber bautechnisch bedingt ist, sind die fehlenden Handballenauflagen. Da die Tastatur auch für den mobilen Einsatz gedacht ist, wollte Logitech das K480 natürlich kompakt bauen. Da war kein Platz mehr für eine großflächige Handballenauflage. Einen Roman über tausend Seiten in Schriftgröße 9 wird somit natürlich zur Tortur.

Fazit:

Das Logitech K480 erfüllt seinen Zweck mit Bravour. Mit einer Tastatur hat man drei unterschiedliche Devices im Griff, und kann schnell per Drehregler einfach umschalten. Texte schreiben kann man mit der Tastatur gut und zügig. Der Hub der Tasten ist etwas größer, und auch das Layout mit den vielen Beschriftung für die Sondertasten wirken in den ersten Tagen verwirrend, aber man gewöhnt sich schnell an beides.

Einzig Freunde von Excel werden sicher mit dem K480 Keyboard von Logitech nicht warm, da es keinen abgesetzten Ziffernblock hat. Tja, man kann eben nicht alles haben. Dafür ist aber der UVP von 49,99 Euro günstig für eine mobile Bluetooth-Tastatur, die bis zu drei Endgeräte steuert.


Weitere Artikel zum Thema
Micro­soft HoloLens v3 für den Heim­ge­brauch soll 2019 erschei­nen
Die Microsoft HoloLens könnte 2019 ein schlankeres Design besitzen
Eine neue HoloLens soll frühestens 2019 erscheinen: Microsoft soll direkt an der dritten Variante arbeiten – und das zweite Modell überspringen.
Super Nintendo Clas­sic Mini: Markenan­mel­dung deutet auf Retro-Konsole hin
1
Her damit !7Das Super Nintendo ist ein echter Klassiker.
Bringt Nintendo nach dem NES Classic Mini einen weiteren Klassiker zurück? Ein Antrag auf Markenschutz in Europa lässt hoffen.
Die Snap Spec­tacles sind jetzt frei erhält­lich
Marco Engelien
Die Spectacles kann man jetzt einfach online bestellen.
Ab sofort muss man in den USA nicht mehr Schlange stehen, um die Spectacles von Snap zu kaufen. Nutzer können die Brille einfach online bestellen.