Sandisk iXpand (2016) im Test: der beste Speicherstick fürs iPhone

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SanDisk iXpand: Kleiner ist besser.
SanDisk iXpand: Kleiner ist besser.(© 2016 CURVED)

Anders als bei Filmen ist bei Gadgets der zweite Teil oft besser. Das gilt auch für den Speicherstick Sandisk iXpand (2016), der nicht nur bei vollem iPhone-Speicher weiterhilft, sondern auch Offline-Backups und Datenaustausch jenseits der iCloud erlaubt.

Vor einem Jahr war der Sandisk iXpand so etwas wie der Wegbereiter für externe Speichermedien für das iPhone. Zwar erfüllte er seinen Zweck ordentlich, erwies sich aber als zu groß und sperrig. Genau an diesem Punkt hat der Hersteller bei der zweiten Auflage von 2016 nachgebessert – und auch die App besser gemacht.

Ohne Akku ist besser

Der erste Sandisk iXpand verfügte über einen integrierten Akku. Der Grund dafür war löblich, denn der Speicherstick sollte nicht die Batterie im iPhone belasten. Doch die Nebenwirkungen waren fatal: Der Stick war groß und klobig und musste aufgeladen sein, um zu funktionieren. Deswegen ist es sehr gut, dass die Neuauflage auf den Akku verzichtet und die Stromversorgung des iPhones anzapft. Der Speicherstick wird dadurch kleiner und handlicher und ist immer einsatzbereit – solange nur der Akku des Smartphones nicht leer ist.

Steckt der iXpand (2016) im Lightning-Anschluss vom iPhone, verschwindet der Rest des Sticks hinter dem Smartphone und stört dort auch nur selten. Hält man das iPhone in einer Hand, berührt man ihn nicht, da sich ein kleiner Hohlraum in der Handfläche bildet. Mit einem USB-3.0-Stecker auf der anderen Seite läuft der Datentransfer am Rechner auch fix.

Schicke App mit vielen Funktionen und typischen Einschränkungen

Aber nicht nur die Designer und Hardware-Entwickler von Sandisk waren offenbar fleißig, sondern auch die Programmierer. Sie haben die "iXpand Drive"-App optisch modernisiert und um neue Funktionen ergänzt. So könnt Ihr Kontakte und Fotos auf Knopfdruck sichern und dafür auch einzelne Bilder auswählen. Zusätzlich kann die App die Adressbucheinträge und die Camera Roll, also die Aufnahmen der Kamera, automatisch auf dem Stick sichern. Zusätzlich könnt Ihr der App Zugriff auf Eure Facebook-, Instagram- und Picasa-Konten erlauben und die Fotos sichern.

Die Videos und die Songs könnt Ihr direkt von dem iXpand in der App abspielen. Sie lassen sich zwar auch auf das iPhone kopieren, allerdings hat nur die iXpand-App Zugriff auf diesen Bereich. Mit anderen Anwendungen kann man die Daten nicht mehr öffnen. Eine Folge der strikten Zugriffsverwaltung von iOS. Aber immerhin könnt Ihr über andere Apps Dateien vom Speicherstick teilen, verschicken oder posten. Zusätzlich ist noch eine Kamera-Funktion in die App integriert. Ihr könnt also Fotos und Videos direkt auf den Stick aufnehmen, die nicht auf dem iPhone gespeichert werden.

Fazit: alles richtig gemacht

Der Sandisk iXpand (2016) ist nicht nur besser, sondern auch günstiger geworden. Der Speicherstick ist mit 16, 32, 64 oder 128 Gigabyte erhältlich und kostet je nach Kapazität 45, 65, 85 oder 120 Euro. Es war die richtige Entscheidung von Sandisk, wie schon die Konkurrenz von Photofast oder Leef, auf einen Akku zu verzichten. Der iXpand belastet in Zukunft zwar die Batterie des iPhones oder iPads stärker, ist aber auch handlicher geworden und immer einsatzbereit. Zudem sieht die App nicht nur schön aus, sondern bietet alle nötigen Funktionen und ein paar nette Zusätze.


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